Usha Vance: Die Frau, die JD Vance „demütigte“

Politik

Nach dem ersten Date mit ihr habe JD Vance gegen „alle Regeln der Partnersuche“ verstoßen.

Wenn Usha Vance (39) am Freitag in Grönland landet, wird sie wohl nicht nur – wie früher angekündigt – einen Urlaub mit Hundeschlittenrennen und der Besichtigung der grönländischen Landschaft verbringen. Mit dabei wird ihr Ehemann und Vizepräsident der USA, JD Vance sein.

Die Intentionen der US-Regierung in Bezug auf Grönland sind klar – auch wenn Donald Trump betont, es sei nur ein „Besuch der Freundlichkeit“.

Neue Rolle der Second Lady?

Usha Vance hat als „Second Lady“ eine gewisse Machtposition inne. Traditionell kommt diese zwar nur am Rande der US-Politik vor – doch sie hat bereits gezeigt, dass sie etwa beim Aufstieg ihres Ehemanns eine bedeutende Rolle gespielt hat.

Die Tochter indischer Einwanderer wuchs im US-Bundesstaat Kalifornien auf. Ihr Vater war Maschinenbauingenieur, ihre Mutter Molekularbiologin. Usha Vance betont, sei in einem religiösen Haushalt groß geworden, ihre Eltern seien Hindus, sagt sie über ihre Kindheit. 

Liebe nach der ersten Diskussion

Sie habe hart gearbeitet, um auf die Eliteuniversität Yale zu kommen – wo sie 2010 ihren künftigen Ehemann kennenlernte. Beide debattierten in einer Gruppe zum Thema „Sozialer Abstieg im weißen Amerika“. Und diese Diskussion dürfte einen ordentlichen Eindruck auf Vance gemacht haben: Er meinte, dass er sich durch ihre Leistungen „gedemütigt“ fühle.

Diese Debatte habe Vance zum Bestseller „Hillbilly Elegy“ (2016) inspiriert. In seinem Buch schreibt Vance, wie er sich in Yale in Usha „verliebte“ und sie als „genetische Anomalie“ bezeichnete, weil sie so viele ideale Eigenschaften besaß.

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Vance erinnert sich daran, wie er „gegen alle Regeln der modernen Partnersuche“ verstieß, als er ihr nach einem Date sagte, dass er verliebt sei.

Zwischen woke und konservativ

Während ihr Mann oft über die „woken“ Ideen schimpft, die seiner Meinung nach von den Demokraten vertreten werden, war Usha Vance noch vor einem Jahrzehnt als Demokratin registriert. Bis vergangenen Sommer war sie Prozessanwältin in der Kanzlei Munger Tolles & Olson in San Francisco, die sich ihres Rufs als „radikal progressiv“ rühmt.

Andererseits arbeitete sie einst für Brett Kavanaugh, jetzt Richter am Obersten Gerichtshof, am Berufungsgericht des District of Columbia und dann für den Obersten Richter des Obersten Gerichtshofs, John Roberts – beide Männer sind Säulen der konservativen Mehrheit des Obersten Gerichtshofs.

In einer Sache scheint sich das Paar sehr einig zu sein: der Bedeutung der Familie. Die Vances heirateten 2014 in Kentucky und haben drei Kinder: zwei Söhne, Ewan und Vivek, und eine Tochter, Mirabel.

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Source:: Kurier.at – Politik

      

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