
Stephanie Brunner ist nach dem ersten Riesentorlauf-Durchgang in Sun Valley weit abgeschlagen. Federica Brignone steht vor dem Sieg im Weltcup.
Wenn es stimmt, dass der letzte Eindruck zählt, dann werden die Skifans die ÖSV-Riesentorläuferinnen nicht in allzu guter Erinnerung behalten. Das Weltcup-Finale in Sun Valley wurde in der erklärten Problem-Disziplin zum sportlichen Fiasko.
Nur eine Österreicherin ist im zweiten Durchgang (19 Uhr) noch dabei, aber Stephanie Brunner hat als 17. schon einen Rückstand von 5,05 Sekunden. Katharina Liensberger kam nicht ins Ziel, Julia Scheib war wegen einer Erkrankung nicht gestartet.
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Alice Robinson kam nicht ins Ziel
Der erste Durchgang war von vielen Ausfällen gekennzeichnet, die Frauen stießen auf dem anspruchsvollen Hang an ihre Grenzen. Auch Alice Robinson, die Führende im Riesentorlauf-Weltcup, schied aus.
Die 23-Jährige hätte die erste kleine Kristallkugel für Neuseeland im Alpinen Skisport holen können.
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Federica Brignone nimmt Kurs Richtung Kristallkugel
Nach Robinsons Ausfall hat Federica Brignone nun alle Chancen, sich auch den Sieg im Riesentorlauf-Weltcup zu sichern. Die Italienerin hat 20 Punkte Rückstand auf Robinson und liegt nach dem ersten Durchgang hinter Lara Gut-Behrami (SUI) an zweiter Stelle.
Brignone benötigt 20 Punkte oder einen 13. Platz, um den Riesentorlauf-Weltcup zu gewinnen.
Source:: Kurier.at – Sport