
Nach seinen ersten 100 Tagen als FIS-CEO sagte der langjährige Swiss-Ski-Präsident im Interview mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, dass in den kommenden Jahren eine Ausdehnung des alpinen Weltcups erfolgen soll.
Ab der Saison 2027/28 soll das spürbar sein. „Das Ziel sind für die Frauen und Männer jeweils rund 45 bis 50 Saisonrennen, wenn es keinen Großanlass gibt. In Saisons mit WM oder Olympischen Spielen wären es leicht weniger. Wir müssen dabei vom Anspruch wegkommen, dass jede und jeder alle Rennen fährt“, sagte Lehmann.
Die Saison müsse verlängert und das Finale um eine Woche nach hinten verlegt werden. „Andrerseits soll der erste Teil der Saison verdichtet werden. Nach Sölden soll kein Loch von zwei rennfreien Wochen bestehen. Auch müssen wir die Rennen in den verschiedenen Disziplinen cleverer als zum Beispiel in dieser Saison verteilen.“
Man solle auch darüber nachdenken, beispielsweise einen Slalom in Argentinien zu veranstalten, wo viele Nationen zum Trainieren im Sommer sind. Lehmann schwebt zudem vor, im alpinen Bereich ein einheitliches weltweites Punktesystem einzuführen, ab 2030 wäre das ein Thema.
Source:: Kurier.at – Sport



