Die Oberösterreicherin rutschte nach einem unverschuldetem Crash in der vorletzten
Kurve um mehrere Positionen zurück. Der Sieg geht an die Britin Palmowski.
Emma Felbermayr hat bei ihrem Debüt in der F1 Academy in China einen Spitzenplatz wegen einer unverschuldeten Kollision verpasst. Beim Saisonauftakt der exklusiven Frauen-Serie im Rahmen der Formel 1 in Shanghai wurde die Oberösterreicherin am Samstag auf Position sechs liegend in der vorletzten Kurve des ersten Rennens von einer Konkurrentin gedreht, wodurch die 18-Jährige auf Rang elf zurückfiel. Das zweite Rennen findet am Sonntag (3.45 Uhr/live ORF Sport +) statt.
Den Sieg im Rennen mit Formel-4-Autos über 13 Runden mit drei Safety-Car-Phasen holte sich die 18-jährige Britin Alisha Palmowski, die für Red Bull Racing fährt. Felbermayr hatte in der Qualifikation den siebenten Platz belegt, startete aufgrund einer „Reverse Grid“-Regel für das erste von zwei Rennen aber als Zweite. Die Debütantin verlor im Rennverlauf zwar einige Positionen, hatte aber einen Spitzenplatz vor Augen. Punkte blieben ihr wegen einer Kollision mit der Schweizerin Tina Hausmann verwehrt.
In der dritten Saison der Serie mit insgesamt 18 Fahrerinnen stehen sieben Doppelrennen im Rahmenprogramm der Formel 1 bis Ende November auf dem Programm. In der F1 Academy, die von Susie Wolff geführt wird, nominieren alle zehn Formel-1-Teams eine Pilotin, die übrigen werden von Partnern wie American Express, Puma oder Tommy Hilfiger unterstützt. Felbermayr hat Kick Sauber hinter sich und fährt für das neuseeländische Team Rodin Motorsport.
Source:: Kurier.at – Sport