
Andreas Wolff ist ein absoluter Weltklasse-Torhüter im Handball. Und seit kurzem alles nur kein Sympathieträger aus österreichischer Sicht. Denn der 34-Jährige vom THW Kiel, wo er mit Österreichs Topstar Mykola Bilyk in einer Mannschaft spielt, teilte wenige Tage vor EM-Beginn heftig aus.
„Österreich spielt natürlich absoluten Anti-Handball, das möchte auch eigentlich keiner sehen, das ist sehr unattraktiv“, wurde der 34-Jährige in einer Medienrunde in Hannover mehr als deutlich.
EPA / TIL BUERGY
Österreich ist dafür bekannt, im Angriff oftmals den Torhüter vom Feld zu nehmen, um in der Offensive mit sieben Spielern agieren zu können.
„Du musst in der Abwehr sehr viel arbeiten und musst sehr darauf achten, einfache Ballgewinne zu erzielen, um das 7 gegen 6 zu bestrafen. Die Österreicher verteidigen mit sehr viel Leidenschaft und Härte und haben ein bisschen den Bonus, dass sie als Außenseiter gesehen werden und ihnen das ein oder andere Foul durchgehen gelassen wird.“
Wolff spielt seit 2024 wieder in der Bundesliga für den THW Kiel und ist beim Traditionsklub Teamkollege des Österreichers Nikola Bilyk. Wolff bezeichnete den Rückraumspieler als absolutes „Alpha-Tier“ und „Anführer“ im ÖHB-Team, der gemeinsam mit dem Teamkollegen Lukas Hutecek „das Angriffsspiel in all seiner Hässlichkeit leiten“ und dafür sorgen würde, dass der EM-Auftakt „kein Leckerbissen“ werden wird.
Source:: Kurier.at – Sport



