
„Wir wollen gewinnen und eine super Leistung bringen“, hatte sich Teamchef Iker Romero vor dem Test-Länderspiel gegen Tschechien gewünscht. Sein Wunsch wurde von der Mannschaft nicht erfüllt.
Österreich gelang der Sieg nicht, die Leistung war sehr durchwachsen.
In der ersten Hälfte lief man durchwegs einem knappen Rückstand hinterher, vor allem, weil Österreich zunächst eine Anlaufzeit brauchte um in Schwung zu kommen, und weil man noch nicht die absolute Effizienz an den Abend legte.
Goalie Constantin Möstl bestach zwischendurch mit Paraden, Kreisläufer Tobi Wagner erwies sich nach wochenlanger Verletzungspause als Torjäger, die Achse Bilyk/Frimmel funktionierte auch.
Nach der Pause konnte Österreich das Geschehen zu eigenen Gunsten drehen, man ging in Führung und verteidigte diese über weite Strecken. Dennoch zeigte sich Teamchef Romero nicht immer zufrieden und ermahnte seine Schützlinge mit emotionalen Ansprachen.
DIENER/Eva Manhart / Eva Manhart
Als hätte er geahnt, was kommen würde. Österreich verjuxte gute Möglichkeiten und kassierte bei den Gegenstößen der Tschechen viel zu einfach Gegentreffer. Die Tschechen führten zwischendurch um drei Tore.
Im Finish versuchten die Österreicher wieder ranzukommen, es reichte aber nicht zu einem Remis. Der erste EM-Test in diesem Jahr misslang.
Sebastian Frimmel bilanzierte: „Es war mehr drinnen, hinten und vorne haben wir vieles umgesetzt, aber viel zu wenig konstant. Es ist enttäuschend, weil wir uns mehr vorgenommen hatten.“
Source:: Kurier.at – Sport



