
Im Sport gilt die größte Aufmerksamkeit meist den Siegerinnen und den Sportlerinnen auf dem Stockerl.
Beim Slalom in Kranjska Gora erhielt am Sonntag eine Läuferin Ovationen, die in der Resultatsliste weit hinten zu finden war – und trotzdem Ski-Geschichte geschrieben hat.
Noa Szollos erreichte in Slowenien den 28. Rang und sammelte damit die ersten Weltcuppunkte für Israel. Die 22-Jährige hatte sich sensationell mit Startnummer 70 für den zweiten Durchgang qualifiziert.
REUTERS/LEONHARD FOEGER
Noa Szollos schrieb Ski-Geschichte
Noa Szollos kam in Budapest auf die Welt und startet wie einst ihr Vater Peter für Israel. Bei den Olympischen Jugendspielen 2020 gewann die Allrounderin zwei Medaillen.
Rast stoppt Shiffrin
An der Spitze des Klassements gab es derweil ein ungewohntes Bild: Denn die Siegesserie von Mikaela Shiffrin riss in Kranjska Gora nach sechs Slalom-Erfolgen am Stück.
Die Schweizerin Camille Rast nahm den Schwung von ihrem Sieg im Riesentorlauf mit und übertrumpfte mit zwei Laufbestzeiten die starke Shiffrin.
APA/AFP/JURE MAKOVEC
Katharina Truppe war wieder einmal die beste Österreicherin
Ein Muster an Konstanz ist in diesem Winter Katharina Truppe. Die Kärntnerin landete in den letzten fünf Weltcup-Slaloms immer in den Top 7 und nähert sich immer mehr dem ersten Podestplatz.
In Kranjska Gora belegte Truppe den fünften Rang und war damit die beste Österreicherin. Katharina Huber wurde 16., Katharina Gallhuber erreichte Rang 21 Leonie Raich fuhr als 29. erstmals in ihrer Karriere im Weltcup in die Punkteränge.
Source:: Kurier.at – Sport



