
Ein Steirer für einen Steirer: Ferdinand Feldhofer dürfte Rene Poms beim GAK ablösen. Feldhofer musste erst am Montag seinen Sessel beim belgischen Klub Cercle Brügge räumen.
Es war ein Knalleffekt vor ein paar Tagen, als sich der GAK von Trainer Rene Poms trennte. Der 49-Jährige hatte erst am 22. Oktober den glück- und bis dahin sieglosen Gernot Messner abgelöst. Und es gab danach sogar gute Ergebnisse. In der Liga konnte er nur drei Siege einfahren, bei drei Unentschieden setzte es fünf Niederlagen. Dazu kommt das Aus im ÖFB-Cup gegen Bregenz. Zwei knappe Niederlagen mit einem Rumpfteam – gegen die Austria und im Derby gegen Sturm – waren zuletzt jedoch äußerst unglücklich.
Nun dürfte es ein anderer Steirer richten. Und zwar mit Ferdinand Feldhofer ein Herr, der zuletzt auch keine lange Haltbarkeitsdauer aufwies: Bei Cercle Brügge stand der 45-Jährige ebenfalls nur 17 Spiele an der Seitenlinie. Allerdings mit einer etwas besseren Bilanz als Poms beim GAK: Unter dem ehemaligen Rapid-Coach (November 2021 bis Oktober 2022) wurden fünf Siege gefeiert, acht Matches endeten mit einem Remis, verloren hat Feldhofer mit Cercle vier Mal. Erst vergangenen Montag endete die Amtszeit von Feldhofer in Brügge.
Der 13-fache ÖFB-Teamspieler war in seiner aktiven Zeit sehr erfolgreich, der Verteidiger wurde mit GAKs Erzrivalen Sturm Graz gleich drei Mal Meister (1998, 1999 und 2011), mit Rapid holte er 2005 den Titel.
Nach KURIER-Informationen soll Feldhofer demnächst, wahrscheinlich schon am Sonntag präsentiert werden, Werner Gregoritsch und Peter Stöger (beide waren bereits GAK-Trainer) sagten ab. Stöger, derzeit Sportdirektor beim Zweitligisten Admira, teilte den Rotjacken mit, dass für ihn ein Engagement an der Mur frühestens im Sommer in Frage kommt.
Source:: Kurier.at – Sport