Körbejagd und Wickeltasche: Kaltenbrunner zurück am Basketball-Court

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sofia kaltenbrunner beim basketball-match der duchess klosterneuburg

Das erste Basketball-Highlight des Jahres lässt nicht lange auf sich warten. Am 3. und 4. Jänner werden bei den Austria Cup Finals die ersten Titel der Saison vergeben. 

Am Samstag stehen in der Sport Arena Wien die Halbfinal-Partien bei Frauen und Männern auf dem Programm, am Sonntag folgen drei Final-Spiele (Frauen, Männer, Rollstuhl).

Bei den Frauen gehen die Duchess aus Klosterneuburg als Titelverteidigerinnen und Favoritinnen ins Final-Turnier. Mit dabei ist auch Sofia Kaltenbrunner, die sich nach der Geburt ihres Sohnes Noah endgültig aus der Baby-Pause zurückmeldet.

„Ich kenn mich noch nicht so gut aus in der österreichischen Liga, aber ich habe schon mitbekommen, dass dieses Cup-Finalturnier wichtig ist“, sagt die 26-jährige Slowakin. Auch dass das Halbfinale gegen UBI Holding Graz ein vorweggenommenes Finale ist, ist ihr bekannt: „Da treffen zwei der besten Teams in Österreich aufeinander. Ich bin froh, dass ich da dabei sein darf.“

© Basketball Austria / M.Filippovits/© Basketball Austria / Michael Filippovits

Sofia Kaltenbrunner ist zurück am Court: Ihr Sohn Noah ist 22 Monate alt

Papa Nico Kaltenbrunner ist auch viel unterwegs

Für sie war in den letzten Jahren nicht immer klar, dass sie wieder auf den Basketball-Court zurückkehren kann. „Es war nicht geplant, so früh ein Kind zu bekommen“, erzählt Kaltenbrunner. „Ich bin schwanger in ein fremdes Land gekommen“, erinnert sich die ehemalige slowakische Jugend-Teamspielerin zurück, „da fühlt man sich am Anfang schon manchmal alleine.“ Zumal ihr Mann auch viel unterwegs ist. Nico Kaltenbrunner ist ebenfalls Basketballer, österreichischer 3×3-Nationalspieler und seines Zeichens Europameister.

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Rückkehr auf den Court

Mit der Unterstützung der Familie haben die jungen Eltern auch das hinbekommen. Noah ist mittlerweile ein Jahr und zehn Monate alt – und Mama Sofia wieder auf Korbjagd. Im September hat sie in Klosterneuburg wieder zu trainieren begonnen. „Damals haben wir ausgemacht, ich komme, wenn es sich ausgeht. Ich wusste ja nicht, wie sich das alles ausgeht mit Babysittern und so.“ Seit Ende November ist sie ganz zurück.

Bei diesen Genen bleibt noch die Frage, wann der kleine Noah seine ersten Körbe wirft. „Wir haben vor der Geburt gesagt, wir wollen da keinen Druck ausüben. Wenn er lieber Schach spielen will, soll er das machen. Oder was auch immer.“ Aus dem „was auch immer“ wurde aber nichts, wie die stolze Mama erzählt: „Er liebt Basketball!“ Und wenn sich das einmal ändern sollte? „Dann wäre ich vielleicht ein bisschen traurig, aber das wäre voll okay.“

Aktuell ist Noah aber bestimmt der größte Fan der Mama.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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