
Teresa Stadlober hat ein echtes Faible für die Tour de Ski. Nicht umsonst ist die Salzburger Langläuferin Stammgast bei diesem Etappenrennen und stellt sich jedes Jahr aufs Neue den Herausforderungen und Strapazen.
Vor der heurigen extrem verkürzten Tour de Ski mit den vielen Sprints hatte die ausgewiesene Langstreckenspezialistin die Erwartungen stark zurückgeschraubt. „Es wird für mich schwierig, in der Gesamtwertung weit nach vorne zu kommen.“
Man muss sagen, dass Teresa Stadlober mit ihrer Prognose komplett daneben gelegen ist.
Tatsächlich landete die 32-Jährige in der Gesamtwertung so weit vorne wie noch nie. Rang zwei bedeutet einen Meilenstein im österreichischen Langlauf – vor einem Jahr hatte ÖSV-Teamkollege Mika Vermeulen die Tour de Ski ebenfalls als Zweiter beendet.
Teresa Stadlober war bei dieser Tour de Ski regelrecht zur Hochform aufgelaufen und hatte in Toblach schon mit den Podestplätzen über die 10 Kilometer (2.) und in der Verfolgung (3.) aufgezeigt.
Die berüchtigte Schlussetappe in Val di Fiemme mit dem steilen Anstieg über die Skipiste der Alpe Cermis beendete die Österreicherin als Vierter und verbesserte sich in der Gesamtwertung hinter Jessica Diggins (USA) auf Rang 2.
Source:: Kurier.at – Sport



