ÖFB-Frauen gegen Niederlande mit zwei Rückkehrerinnen

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Maria Plattner ist nach mehr als zwei Jahren zurück im Nationalteam-Kader. Teamchef Alexander Schriebl mit „großer Vorfreude“ auf die beiden Nations-League-Spiele.

Die ersten Spiele mit dem neuen ÖFB-Teamchef hat das Frauen-Nationalteam geschlagen. Alexander Schriebl zeigte sich nach dem 1:0-Sieg in Ried gegen Schottland und der 1:4-Niederlage in Nürnberg gegen Deutschland zufrieden mit den Leistungen seiner Mannschaft.

Am Dienstag hat der Salzburger den Kader für das Nations-League-Doppel gegen die Niederlande (4. und 8. April) bekannt gegeben. Neben Austrianerin Katharina Schiechtl kommen zwei andere Österreicherinnen nach ungleich längerer Zeit wieder zurück ins Nationalteam: Offensivspielerin Lisa Kolb und Maria Plattner, die ihr zehntes und bisher letztes Länderspiel beim WM-Play-off in Schottland im Oktober 2022 absolvierte.

ÖFB-Frauen-Teamchef Schriebl: „Es ist wichtig, groß zu denken“Freiburg-Legionärin Lisa Kolb, die lange an Achillessehnenproblemen laborierte, ist nach knapp einem Jahr zurück im Kader. „Sie macht tolle Spiele bei Freiburg“, sagt Schriebl. Die Freiburgerinnen befinden sich aktuell an Tabellenrang fünf.

Plattner, die „herausragende Leistungen“ bei Bayern II zeige, verfolge der Teamchef schon seit längerer Zeit. Die Mittelfeldspielerin habe „großen Anteil“ an den Erfolgen ihres Klubs und trainiere aktuell auch mit dem Einserteam mit, in dem Teamkolleginnen Sarah Zadrazil und die derzeit verletzte Katharina Naschenweng unter Vertrag stehen und bei denen vergangene Woche auch die ebenfalls verletzte Barbara Dunst unterschrieben hat.

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Teamchef Schriebl habe den Kader selbstverständlich auf die Anforderungen eingestellt, die die Niederländerinnen mitbringen. Auf dem Papier geht der direkte Vergleich der ÖFB-Elf mit der aktuellen Nummer 10 der FIFA-Weltrangliste klar an die Niederlande. Lediglich ein Testspielerfolg vom Februar 2023 (2:1) steht bisher zu Buche. Die weiteren fünf Duelle entschieden die Europameisterinnen von 2017 bzw. Vizeweltmeisterinnen von 2019 für sich.

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Die ÖFB-Frauen erwarte in Almelo (4. April, 20 Uhr/live ORF 1) und in Altach (8. April, 18.15 Uhr/live ORF 1) ein „starkes Team, sehr im Fluss, vielleicht noch mehr als die Deutschen“, sagt Schriebl. Er habe nicht umsonst fünf Innenverteidigerinnen einberufen, die die beiden Stürmerinnen Vivianne Miedema (Manchester City) und Lineth Beerensteyn (Wolfsburg) in Schach halten können.

Schriebl und sein Team wissen über die Stärken der Gegnerinnen bescheid, fühlen aber eine „große Vorfreude“, so der Teamchef. „Wir wollen auch diesmal wieder unser Spiel durchziehen und mutig nach vorne verteidigen.“

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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