Österreichs Hoffnungsschimmer im Flutlicht-Spektakel von Flachau

Sport

Im Vorjahr sorgte Katharina Liensberger mit einem Traumlauf im ersten Durchgang für einen Höhepunkt des Nachtslaloms in Flachau. Am Ende fiel die Vorarlbergerin auf Rang vier zurück, Camille Rast und Wendy Holdener feierten einen Schweizer Doppelsieg.

Liensberger ist nach ihrer Kreuzbandoperation in der Rehabilitation. Die Hoffnungen auf einen Top-Ten-Platz für die österreichischen Damen liegen auf den Schultern anderer. Gestartet wird um 17.45 und 20.45 Uhr (live ORF 1). Was müssen Fans und TV-Zuschauer vor dem Heimrennen wissen?

Die Favoritinnen

Camille Rast und Wendy Holdener werden auch heuer wieder um den Sieg fahren. Top-Favoritin ist aber Mikaela Shiffrin, die im Vorjahr gefehlt hatte und mittlerweile bei insgesamt 106 Weltcupsiegen hält. In Flachau gewann die 30-Jährige schon fünf Rennen.

Die Österreicherinnen

Katharina Truppe fuhr in dieser Saison bereits fünf Mal in die Top Ten. „Sie zeigt sich in sehr guter Form und in Podiumsnähe. Ich hoffe, dass die eine oder andere einen Schritt in Richtung Top Ten machen kann“, sagte ÖSV-Frauen-Cheftrainer Roland Assinger. Technik-Trainer Klaus Mayrhofer meint über Truppe: „Wenn sie zwei Bomben runterlässt, ist alles möglich.“ Das ÖSV-Aufgebot komplettieren Natalie Falch, Katharina Gallhuber, Franziska Gritsch, Lisa Hörhager, Katharina Huber, Leonie Raich und Valentina Rings-Wanner.

Das Preisgeld

70.000 Euro nimmt die Siegerin von Flachau mit. Das ist das höchste Preisgeld in der Weltcup-Saison der Frauen.

Das Wetter am Renntag 

Dank der Kälte und des Schneefalls ist die Piste in gutem Zustand. Am Dienstag wird es erstmals nach langer Zeit wieder wärmer. Am Nachmittag werden plus 6 Grad Celsius erwartet.

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Der Zuschaueransturm

Bis zu 13.000 werden an der Hermann-Maier-FIS-Weltcupstrecke erwartet. Im Vorjahr waren es offiziell 11.700 Zuschauer.

Die beste Anreise 

Shuttlebusse fahren u. a. von Salzburg, Hallein, Radstadt, Bischofshofen. Wer mit dem Auto kommt, kann bei der Talstation „Space Jet“ oder „Achter Jet“ parken. Der Ort ist für den Individualverkehr gesperrt.

Die Pläne für den Standort Flachau 

Im Vorjahr hatte ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober noch gehofft, dass Flachau 2026 nach dem Vorbild von Schladming bei den Herren zusätzlich einen Nachtriesentorlauf veranstalten kann. Die Kosten für ein einzelnes Rennen seien doch recht hoch. Daraus wurde 2026 noch nichts. Wenn FIS-Geschäftsführer Urs Lehmann seinen Plan von 45 bis 50 Weltcup-Rennen pro Saison umsetzen will, dann wird er eine Doppelveranstaltung in Flachau brauchen. Bei der nächsten Modifizierung des Weltcup-Kalenders 2027/2028 könnte es so weit sein.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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