Olympia in Österreich? „Man kann sich das nur für jedes Land wünschen“

Sport

Der neue ÖOC-Präsident Horst Nussbaumer möchte nichts ausschließen. Die Spiele in Paris seien jedenfalls „traumhaft“ gewesen.

Das neue seit Montag im Amt befindliche Führungsteam des Österreichischen Olympischen Komitees (ÖOC) bekennt sich zum Jugendsport. „Jugend- und Nachwuchssport muss die große Überschrift für die gesamte Sportpolitik in Österreich sein“, erklärte Horst Nussbaumer kurz nach seiner Wahl zum zwölften ÖOC-Präsidenten. In diesem Zusammenhang würde es der Oberösterreicher begrüßen, wenn auch wieder einmal eine olympische Jugendveranstaltung in Österreich stattfände.

2012 sind in Innsbruck die ersten Olympischen Jugend-Winterspiele ausgetragen worden, 2015 wurden in Vorarlberg gemeinsam mit Vorarlberg Europäische Jugend-Winterspiele (EYOF) ausgetragen. „Diese olympischen Events im Jugend-Bereich können einen unglaublichen Impuls für eine Sportlerkarriere geben“, meinte auch der neue ÖOC-Generalsekretär Florian Gosch. „Es gilt, die Begeisterung vom Jugend-Sport in die Spitze zu bekommen – ein Teil kann so ein Jugendsport-Event sein. Ich glaube, dass Jugendsport-Events ein großes Potenzial haben.“ Nussbaumer erwähnte die grundsätzliche Faszination Olympischer Spiele, wie sie im Vorjahr bei den Sommerspielen in Paris zu spüren gewesen sei. „Wenn man sich vorstellt, wie traumhaft die Spiele in Paris gewesen sind, wie begeistert die Menschen waren, welchen Werbewert es für Paris gehabt hat, wie schön das für alle gemeinsam zu erleben war, kann man sich das nur für jedes Land wünschen“, plädierte der 53-Jährige grundsätzlich für einen Olympia-Schauplatz Österreich. Ob aber große Sommerspiele in Österreich jemals möglich sein würden, übersteige aktuell sein Wissen.Jedenfalls könne man am meisten für die Zukunft bewegen und den größten Hebel ansetzen, wenn man viel in Jugend und Nachwuchssport investiere. Nussbaumer: „Die Basis für unsere Zukunft – egal ob Dach- oder Fachverband oder Olympisches Komitee – ist immer der Jugend- und Nachwuchssport. Alle Initiativen, die in diese Richtung gehen, werden von uns unterstützt werden.“ Bezüglich eines Jugend-Events bieten laut Gosch die sechs Olympia-Zentren in Österreich eine gute Basis für das Ausrichten eines solchen. „Wenn man mit einer Landesinitiative gemeinsam mit dem Bund eine Veranstaltung nach Österreich bringen kann, wäre das eine tolle Sache“, betonte der 44-Jährige, dessen Nachfolgerin in der Leitung des ÖOC-Marketing Helena Rastl ist. Demnach sei der Jugendsport dem ÖOC seit Jahren auch in der Betreuung der Aktiven bei Jugend-Spielen ein großes Anliegen. Gosch: „Bei einem olympischen Jugendsport-Event ist das erste Mal, dass man Athlet mit Olympia in Verbindung kommt – eine Möglichkeit, olympische Begeisterung zu schaffen. Hier kann man die Entscheidung treffen, den Weg zum Profisport, zum potenziellen Spitzensportler zu gehen.“ Speziell wichtig in diesem Konnex sei die Kooperation mit den Fachverbänden. „Es geht darum, einen jungen Sportler auf dem Weg an die Spitze zu unterstützen. Da kann das ÖOC unterstützen, aber da müssen der gesamte Sport und die gesamte Sportpolitik an einem Strang ziehen.“ …read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

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