
Was die ÖFB-Bosse dem Teamchef über die Medien ausrichten, lässt nur einen Schluss zu.
„Ich kann nicht nur fordern und auf der anderen Seite das Geld liegen lassen“, sagt ÖFB-Interimsboss Wolfgang Bartosch via Profil in Richtung Ralf Rangnick. Gemeint sind Einnahmen, die dem ÖFB entgehen, weil das Team den Aufstieg in der Nations League verpasst hat.
Ob man Rangnick mag oder nicht: Erinnert sei ans letzte Spiel der Ära Foda, als sich nur noch 6.600 Fans ins Happel-Stadion verirrten. Seit Ralf Rangnick mit Hurra-Fußball unterhält, strömen die Massen und klingeln die Kassen. Der ÖFB verdient an der Begeisterung, die dieses Team entfacht hat – angeführt von seinem Trainer, der nicht mehr verdient als sein Vorgänger. Klingt nach einem Scherz, ist aber Fakt.
Vizepräsident Hans Gartner will dennoch, dass sich das Team wieder versteckt auf dem Rasen: „Wir haben früher genauso gespielt wie die Serben“, sagt der 73-Jährige. „Hinten hineinstellen und abwarten, was vorne geht. Das hat nicht schlechter funktioniert“, sagt er zu Laola1.
Jene, die das Wirken Rangnicks einzig und allein auf Resultate reduzieren, können das tun. Doch was jene, die es besser wissen müssten, dem Teamchef nun über Medien ausrichten, lässt nur einen Schluss zu: Sie wollen ihn loswerden. Wenn sie so weitermachen, dann schaffen sie es.
Source:: Kurier.at – Sport