
Der WM-Sechste Philipp Raimund fühlt sich nicht wohl und ist deshalb beim anstehenden Skifliegen im slowenischen Planica vorerst einmal nur Zuschauer.
Skispringen und Höhenangst ist wohl keine perfekte Kombination. Vor allem, wenn es gar um das Skifliegen geht. Der Deutsche Philipp Raimund leidet unter einer solchen Höhenangst. Der WM-Sechste ist deshalb beim anstehenden Skifliegen im slowenischen Planica vorerst einmal nur Zuschauer.
„Normalerweise habe ich es unter Kontrolle und normalerweise ist es kein Problem beim Skispringen, aber von Zeit zu Zeit habe ich das Problem (vor allem beim Skifliegen), dass mein Körper reagiert, ohne dass ich ihn kontrolliere“, erklärte der 24-Jährige seinen Verzicht in den sozialen Medien. „Ich verliere die Kontrolle und für ca. 1 1/2 Sekunden beobachte ich nur mich selbst, während ich in der Kralle bin, die mich hält.“
Wenngleich „95 Prozent“ seiner Sprünge davon nicht beeinflusst seien, wolle Raimund gerade in Planica kein Risiko eingehen, „wenn ich nicht weiß, ob ich immer noch der Pilot bin oder zumindest reagieren kann“. Der zweimalige Junioren-Weltmeister wolle sich nun die ersten drei Tage anschauen, „um ein Gefühl für alles zu bekommen, zuzusehen und zu lernen. Und vielleicht fliege ich am Sonntag.“ Denn steigt das Weltcup-Finale. „Aber ich werde nicht fliegen, wenn ich mich nicht bereit und glücklich dafür fühle.“
Source:: Kurier.at – Sport