
Der Wolfsberger AC hatte beim 1:1 gegen den Meister lange Zeit Vorteile.
Mit zwei ziemlich deutlichen 3:0-Siegen hatte der WAC Sturm Graz im Grunddurchgang zweimal die Grenzen aufgezeigt. Mit dem dritten Sieg für die Kärntner im dritten Aufeinandertreffen wurde es am Sonntag nichts. Sturm entführte einen Punkt aus dem Lavanttal – verlor dabei allerdings die Tabellenführung.
Routinier Markus Pink brachte die Gastgeber früh in Führung und der Treffer war durchaus sehenswert. Der 34-Jährige setzte sich im Strafraum durch und traf mit einem doppelten Gurkerl (3.). Bei seinem Abschluss spitzelte der Mittelstürmer den Ball zunächst durch die Beine von Verteidiger Geyrhofer und dann durch jene von Torhüter Scherpen.
Sollte es der nächste Sieg für die Kärntner werden? Der WAC hatte in Hälfte eins gegen harmlose Steirer jedenfalls lange Zeit alles im Griff. Und trotzdem gabs für Didi Kühbauer Grund zum Meckern. Der WAC-Coach kritisierte Schiedsrichter Weinberger zunächst nach einem Foul an Baumgartner und sah Gelb (37.), zwei Minuten später kritisierte er erneut und sah Gelb-Rot.
Sturm kämpfte sich nach Seitenwechsel jedoch zurück ins Spiel und kam zum Ausgleich. Tomi Horvat, mit 1,75 Metern nicht unbedingt ein Riese, wurde bei einer Maßflanke von den WAC-Verteidigern völlig alleine gelassen. Der Slowene schraubte sich in die Höhe und köpfelte zum Ausgleich ein (72.).
APA/GERD EGGENBERGER / GERD EGGENBERGER
Kühbauer sah Gelb-Rot
In der Schlussphase entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem am Ende aber nichts mehr passierte. Vor allem weil Sturms Malick Yalcouye mit einem mutigen aber ebenso starken Tackling in der letzten Aktion gegen Angelo Gattermayer rettete (93.).
Am Mittwoch wartet auf den WAC das Cup-Halbfinale beim LASK, wo Kühbauer wieder coachen darf. Nach Gelb-Rot ist er nächste Woche in der Liga gesperrt.
Source:: Kurier.at – Sport