Thomas Raffl feiert seinen 1.000er, die Capitals ein 5:2 gegen VSV

Sport

Es gibt nur wenige Legenden im österreichischen Eishockey. Und noch weniger spielende Legenden. Thomas Raffl ist eine davon. Der 39-jährige Villacher absolvierte am Montag sein 1.000. Spiel in der ICE Hockey League. Raffl, der immer noch einer der Führungsspieler im Nationalteam ist, feierte sein Jubiläum beim 2:1 n.P. von Meister Salzburg in Bozen. Mit insgesamt 1.163 Liga-Spielen ist der 2023 zurückgetretene Thomas Koch weiterhin die Nummer eins.

234 Spiele hat Raffl nach seinem Debüt im September 2003 für Villach absolviert, 766 Partien, davon 169 in den Playoffs, hat der Stürmer für Red Bull Salzburg gespielt. In seiner bisherigen Karriere brachte es der achtmalige österreichische Meister auf 345 Tore und 388 Assists. Geehrt wird er am Freitag beim Heimspiel gegen Ljubljana.

Villacher Absturz

Sein Ex-Klub Villach verlor seit dem Trainerwechsel am 1. Dezember bis inklusive dem Wien-Gastspiel am Montag neun der elf Spiele, trägt mit Finanzamt und Sozialversicherung eine „Meinungsverschiedenheit“ über bedrohliche Nachforderungen aus und beklagte am 1. Jänner auch noch einen Einbruch ins Klubbüro.

Auf dem Eis in der Steffl-Arena sah der VSV weniger chaotisch aus. Capitals und Villach überboten sich vor 6.040 Zuschauern lange Zeit mit Fehlpässen und Puckverlusten. Bei den Wienern war das Spiel durch die Ausfälle von sechs Stürmern ein wenig erklärbar. Die Verteidiger Wolf und Kirchschläger mussten im Angriff aushelfen. Dennoch gingen die Wiener drei Mal in Führung. Und nach einem harten Check von Wolf im Angriffsdrittel verloren die Villacher den Puck, Wiens Kapitän Vey (53.) und Mitch Hults (60.) sorgten mit dem 4:2 und 5:2 dafür, dass die Wiener bald wieder in Richtung ruhigere Gewässer zusteuern. Denn nach dem Erfolg (der sechste in den jüngsten neun Partien) hat das Team von Kevin Constantine als Achter vier Zähler Vorsprung auf die Nicht-Play-off-Plätze. Am Freitag geht es mit dem nicht weniger wichtigen Heimspiel gegen die neuntplatzierten Linzer weiter.

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Constantine sah das frühe 1:0 durch Youngster Felix Koschek als entscheidend an: „Dadurch mussten wir nicht hinterherlaufen. Nach dem 1:6 gegen Salzburg war die Antwort der Spieler sehr gut.“ 

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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