
Der starke Schneefall hat auch im Lavanttal für Änderungen im Trainingsbetrieb gesorgt. „Wir sind bei der Infrastruktur nicht so eingerichtet wie manch andere, aber keiner der Jungs jammert“, erzählt Ismail Atalan.
Der deutsche Chefcoach der Wolfsberger verlegte den Fokus auf taktische Arbeit: „Ich sehe viel Energie und freudige Gesichter, trotz der schlechten Umstände. Und nächste Woche geht es ja schon in die Sonne.“
Der Cupsieger ist ab 13. Jänner in Jerez, um in Spanien für die Rückkehr von Platz 8 in die Top-6 zu üben: „Unser Anspruch ist, in jedes Spiel zu gehen, um es zu gewinnen. Dann werden wir uns mit den Besten in der Meistergruppe messen können.“
APA/EXPA/ JOHANN GRODER4-3-3 als Hauptsystem
Atalan übernahm im November von Kurzzeit-Trainer Pacult und verabschiedete das 3-4-1-2, das unter Kühbauer ein Erfolgsmodell war.
„Der Fokus liegt am 4-3-3, auch das 3-4-3 wird trainiert, um flexibel zu bleiben“, sagt der frühere Kapfenberg-Trainer.
Chibuike Nwaiwu wäre als Sechser eingeplant gewesen, doch der 45-Jährige ahnte, dass er seinen Top-Spieler verlieren wird: „Es wurde bei meiner Verpflichtung kommuniziert, dass es zum Verkauf von Nwaiwu kommen könnte. Das ist ja auch das Modell des WAC.“
APA/WOLFGANG JANNACH
Trabzonspor zahlt 5,5 Millionen, für den WAC ein Rekord. Allerdings geht wie vom KURIER berichtet ein siebenstelliger Betrag an das Management des Nigerianers.
Für Atalan ist ohnehin klar, dass der Nachfolger günstig wird: „Wir suchen einen talentierten Sechser, der wieder aufgebaut werden soll. So mag ich das.“
APA/EXPA/ JOHANN GRODER“Die schönsten Diamanten“
Überraschen wird in Jerez so manche Positionierung: „Ich mag polyvalente Spieler und werde einige von ihnen auf ungewohnten Positionen ausprobieren.“
Atalans Hintergedanke: „Es ist wie in der Liebe: Die schönsten Diamanten werden oft an Orten gefunden, wo man nicht damit gerechnet hat.“
Source:: Kurier.at – Sport



