Warum sich WAC-Coach Kühbauer selbst an der Nase nehmen will

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Der Burgenländer sah als Trainer Gelb-Rot, dabei war er erst vor kurzer Zeit gesperrt.

Der WAC war am Sonntag mit seiner Leistung beim 1:1 gegen Sturm recht zufrieden. Und das, obwohl man gegen den Meister erstmals in dieser Saison nach zwei 3:0-Erfolgen nicht gewinnen konnte.

„Wir haben die eine Situation nicht gut verteidigt, das kann gegen Sturm vorkommen. Wir hätten das zweite Tor machen müssen“, trauerte Didi Kühbauer dem möglichen Erfolg nach 1:0-Führung nach. Als unverändert Tabellenvierter sind die Wolfsberger mitten im Rennen um einen Europacup-Startplatz. 

Am Mittwoch wollen sie auch im Cup die Chance auf das internationale Geschäft wahren. Da sind die Kärntner beim LASK zu Gast. Eine Finalteilnahme in Klagenfurt quasi als halbes Heimspiel hätte besonderen Reiz für die Lavanttaler.

In Linz wird der WAC von Kühbauer gecoacht werden. Die Sperre, die dem WAC-Trainer Gelb-Rot in der ersten Halbzeit gegen Sturm eingebracht hat, muss er in der Bundesliga kommenden Sonntag beim Gastspiel bei der Wiener Austria absitzen.

Fair fühlt er sich von Schiedsrichter Julian Weinberger nicht behandelt, als der in der 37. und 39. Minute zweimal Gelb zückte. „Bei der ersten Gelben habe ich zweimal ‚He‘ gesagt, er (Anm.: der Linienrichter) hat gesagt: ‚Ich bin kein Pferd.‘ Ich habe gesagt, wer redet von Pferd, ich will was wissen. Bei der Zweiten war ich ihm zu stolz. Ich habe weder mit dem Schiri noch mit dem Linienrichter kommuniziert“, erzählte Kühbauer.

Und trotzdem zeigte der routinierte Trainer Reue: „Ich muss mich bei der eigenen Nase packen, dass ich beim Weinberger heuer vier gelbe Karten gekriegt hab’. Ich spreche mich nicht von jeder Schuld frei.“ Vielleicht auch, weil er gerade erst gesperrt war. Beim letzten Spiel des Grunddurchgangs am 16. März war Kühbauer nach der fünften Gelben Karte nur auf der Tribüne gesessen.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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