
Ein KURIER-Leser besitzt einen Feigenbaum im Topf, der auf seiner Terrasse steht. „Bis 2024 war unser Feigenbaum sehr in Ordnung – er hatte jede Menge Blätter und auch etliche große Früchte. Überwintert haben wir den Baum wie die Jahre davor. Dieses Jahr war die Blattbildung sehr dürftig und Früchte wuchsen auch nicht wie in den Vorjahren – blieben eher mickrig, wurden bald gelb und fielen ab, einige faulten am Stamm hängend ab. Was kann die Ursache sein?“, fragt der Leser.
Zu wenig Platz, zu wenige Nährstoffe
„Ich denke, dass die Feige vor etwa drei Jahren in diesen Topf gepflanzt wurde und dann schön gedieh, weil sie genügend Platz und Nährstoffe hatte. Ich würde meinen, dass es sich hier um mehrere Ursachen handelt: Die Pflanze gehört einerseits umgetopft oder neu eingetopft, entweder in einen größeren Topf gepflanzt oder den Erdballen verkleinern und in den gleichen Topf wieder eingesetzt; bei der zweiteren Variante sollte aber auch ein Rückschnitt erfolgen“, rät Martin Artner von der Waldviertler Biobaumschule Artner.
„Die Feige sieht aufgrund der hellen Blätter unterernährt aus, das erklärt auch die kleinen Früchte und den Abfall, das Faulen dieser. Dazu kommt wahrscheinlich noch Wassermangel – denn, wie auf dem Foto zu sehen, sind die Koniferen im Hintergrund in Teilbereichen dürr, abgesehen davon, dass diese einen viel zu kleinen Topf haben.“
Source:: Kurier.at – Wirtschaft



