Generation Z: „Work-Life- Balance geht sich nicht aus“

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Sprunghaft, anspruchsvoll und wenig motiviert – so oder so ähnlich wird die Generation Z gerne beschrieben. Die Jugend legt hohen Wert auf Freizeit, Work-Life-Balance und flexible Arbeitszeiten, heißt es in einer Deloitte-Studie aus dem Jahr 2025. Gleichzeitig strebt sie aber auch eine gute Karriereentwicklung an, sucht nach Sinn und soll sehr fleißig sein.

Bei den Skills-Bewerben findet man sie: die zahlreichen motivierten jungen Fachkräfte, die mit Leidenschaft ihrem Job nachgehen, zu den Besten in ihrem Metier werden wollen und den Gen-Z-Klischees trotzen. Unter ihnen ist auch der 21-jährige Jonas Danninger.

Der Kälte- und Klimatechniker ist zweifacher Staatsmeister, gewann die Europameisterschaften 2025, wurde dort auch mit dem Titel „Best of Nation“ geehrt, und reist im September nach Shanghai, China, zu den Weltmeisterschaften. Insgesamt hat er somit vier Goldmedaillen abgeräumt – und peilt jetzt schon die fünfte an. Dafür trainiert er intensiv mit seinem Vater und Trainer Rupert Danninger. Er ist auch sein Vorbild. „Das mit dem Papa klappt eigentlich sehr gut. Mir hat es geholfen, weil man über Sachen redet, über die man mit einem anderen Experten vielleicht nicht reden würde“, erzählt Jonas Danninger dem KURIER.

Ob er aufgrund der Zusammenarbeit mehr Druck verspürt? „Der Druck ist auf jeden Fall da, aber der kommt von mir. Mein Anspruch ist es, Erster zu werden.“ Seine bisherigen Leistungen kommentiert die junge Fachkraft mit: „Das ist schon mal gut.“ Er strebt aber deutlich mehr an.

MAX SLOVENCIK / Skills Austria“Schon als Kind vom Unternehmertum geträumt“

Jonas Danninger schloss eine Doppellehre als Elektrotechniker und Kältetechniker ab, startete vor einigen Monaten mit seiner Ausbildung zum Meister und hat im Februar 2025 eine eigene Firma gegründet: Trashmaster. Er verkauft unter anderem spezielle Müllsackhalter und versorgte damit bereits die Berufsstaatsmeisterschaften Austrian Skills vergangenen November: „Ich habe in Amerika solche Müllsackhalter gesehen, aber die waren sehr teuer. Um den Preis hätte man sich gleich Kunststoff kaufen und es selbst probieren können.“

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Also tat er genau das – mit Erfolg. „Ich dachte mir: Was jetzt? Eigentlich müsste man das auch in Europa verkaufen.“ Er suchte einen Kunststoffhersteller, und eine Firmen- sowie Markeneintragung später war Trashmaster geboren. Der Verkauf funktioniert über einen Onlineshop, den Danninger alleine angelegt hat: „Aktuell arbeite ich daran, dass das Geschäft ins Laufen kommt.“ Alles ganz easy, wie er augenzwinkernd meint.

Obwohl: Ganz so zufällig war das Ganze dann doch nicht, wie Danninger zugibt. „Ich wollte schon als kleines Kind eine eigene Firma haben.“ Als er sich im Zuge seiner Meisterausbildung auch auf die Unternehmerprüfung vorbereitete, merkte er, dass es gar nicht so schwer ist, zu gründen. „Deswegen habe ich nebenbei damit angefangen.“ Risikofreudig müsse man dafür allerdings sein. „Natürlich kann das Ganze viel Geld kosten – egal, ob es funktioniert oder nicht“, erzählt er. „Aber dafür sammelt man wertvolle Erfahrungen, die einem niemand nehmen kann.“

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Wie sich all das parallel zu seinem Job, seiner Ausbildung und den bevorstehenden Berufsweltmeisterschaften ausgeht? „Nach der Arbeit am Abend“, lautet die Antwort. „Ich habe bisher immer von sieben bis vier Uhr gearbeitet. Ich habe dann von …read more

Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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