Meta-Ray Ban-Brillen mit KI vorerst nicht in Europa verfügbar

Wirtschaft

Der US-Konzern Meta wird seine neuen intelligenten Ray-Ban-Brillen mit Display und Künstlicher Intelligenz vorerst nicht in Europa auf den Markt bringen. Auch in Kanada ist der Verkaufsstart ausgesetzt. Das teilte das Unternehmen am Rande der Technikmesse Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas mit.

Zur Begründung verwies Meta auf eine „beispiellose Nachfrage“ und begrenzte Produktionskapazitäten. Die Brillen werden mit dem italienisch-französischen Konzern EssilorLuxottica entwickelt. Vorrang habe zunächst die Auslieferung bereits eingegangener Bestellungen in den USA, hieß es weiter.

Integriertes Display in der Brillenlinse

Die im September vorgestellten Meta Ray-Ban Display sind die ersten von EssilorLuxottica für den US-Konzern produzierten Smart Glasses mit integriertem Display in der Brillenlinse. Nutzer können damit Benachrichtigungen lesen und mit dem Chatbot Meta AI interagieren. Die Brillen verfügen zudem über eine Kamera, Stereo-Lautsprecher, sechs Mikrofone, Wi-Fi 6 sowie eine Steuerung per Armband, das Fingerbewegungen erfasst.

In den USA setzt Meta bisher auf einen stark kontrollierten Vertrieb mit Terminvereinbarungen für Produkttests, was teils zu wochenlangen Wartezeiten geführt hat. Auf der CES 2026 stellte Meta zudem neue Funktionen vor, darunter das Schreiben von Nachrichten über eine virtuelle Tastatur per Fingerbewegung sowie eine Navigationsfunktion für Fußgänger in 32 US-Städten.

Die Messe in Las Vegas ist nicht nur für echte Innovationen bekannt. Viele CES-Aussteller greifen erfolgreiche Neuheiten des vergangenen Jahres auf und versuchen, daraus ein Geschäft zu machen.

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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