Zweitgrößte Pleite in Österreichs Geschichte: Gläubiger erhalten weitere 40 Millionen

Wirtschaft

Im Konkurs der Alpine Bau GmbH steht nach 12 Jahren eine weitere Zahlung an die Gläubiger bevor.

Im Konkurs der Alpine Bau GmbH steht nach 12 Jahren eine weitere Zahlung an die Gläubiger bevor. Das bestätigt Stephan Mazal von Creditreform dem KURIER. „Nach drei Zwischenverteilungen in den Jahren 2016, 2018 und 2021 soll eine vierte Zwischenverteilung an die Gläubiger erfolgen. Bisher wurden bereits 14 Prozent, das sind rund 250 Millionen Euro, im Rahmen der Zwischenverteilungen an die Gläubiger ausbezahlt. Jetzt sollen weitere 2,5 Prozent, das sind rund EUR 40 Millionen Euro zur Auszahlung kommen“, heißt es weiters.

„Der zweitgrößte Baukonzern Österreichs musste im Sommer 2013 Konkurs anmelden. Es handelte sich damals um die größte Insolvenz in der Zweiten Republik. Nach Verbindlichkeiten steht der Konkurs Alpine Bau GmbH immer noch auf Platz zwei in der österreichischen Wirtschaftsgeschichte. Den ersten Platz nimmt mittlerweile die Signa Gruppe ein. Von ursprünglich angemeldeten rund EUR 4,15 Milliarden haben sich die Forderungen der Gläubiger auf rund EUR 1,9 Milliarden reduziert. Davon sind rund EUR 1,53 Milliarden anerkannt“, heißt es weiters.

„Die ursprüngliche Quotenaussicht lag im einstelligen Prozentbereich und wird mit einer Quote von derzeit 16,5 Prozent weit übertroffen.“, sagt Stephan Mazal von Creditreform. „Mit der Auszahlung der Quote an die Gläubiger ist im Juni 2025 zu rechnen. Die Verwertung des Massevermögens ist im Wesentlichen abgeschlossen. Ob es am Ende des Verfahrens zu einer weiteren nennenswerten Schlussquote kommt, ist vom Ausgang anhängiger Prozesse gegen Gesellschafter und Geschäftsführer abhängig.“  

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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