Ab durch die Hecke: So werden Thujen und Co wieder kräftig

Wirtschaft
Wolfgang Praskac

Die Hecke im Garten ist Sichtschutz und Gestaltungselement. Welche Pflege ältere Hecken bestehend aus Thujen und Eiben brauchen, weiß Experte Wolfgang Praskac.

Sie gehören zu den beliebtesten Heckenpflanzen der Österreicher: die Thuje und die Eibe. Sie haben den Vorteil, dass sie auch im Winter grün sind und einen guten Sichtschutz geben und sind einfach zu schneiden. Die Pflanzen von KURIER-Leser Wolfgang Erhart allerdings schwächeln: „Meine Eiben und Thujen beginnen im unteren Bereich auszudünnen und abzusterben. Wie kann ich ihnen neue Kraft geben?“

Turbo für die Hecke 

Gartenexperte Wolfgang Praskac rät: „Aufgrund des etwas kraftlosen und fahlen Aussehens der Thujen- und Eiben-Hecke ergibt sich der Schluss, dass die Pflanzen schon etwas länger unter Nährstoff-Unterversorgung leiden. Daraus ergibt sich das ausgedünnte Erscheinungsbild. Es gilt nun, alles zu tun, damit sich die Pflanzen rasch wieder wohlfühlen. Wir empfehlen, alles Vertrocknete und Abgerieselte vom Heckeninneren herausputzen bzw. wegzuschneiden, regelmäßiges Wässern – ausgiebig und durchdringend, je nach Witterung alle 8 bis 14 Tage – sowie eine sofortige Düngergabe, am besten einen speziellen Turbo für Hecken. Wenn Heckenpflanzungen längere Zeit (bis zu Jahrzehnten) bestehen, kann ein Auslaugen oder Ermüden des Bodens eintreten. Umso wichtiger ist es, auf geeignete begleitende Pflege zu achten.“

Praskac

Gartenexperte Wolfgang Praskac

Noch ein Tipp: Bei der Erziehung als geschnittene Hecke sollte zwei Mal jährlich – kurz vor dem Austrieb im Frühjahr und noch einmal Ende Juni/Anfang Juli – geschnitten werden. Allerdings nicht bei großer Hitze. Ein Schnitt nach Mitte August ist ungünstig, da frischer Austrieb bis zum Winter nicht mehr ausreifen kann.

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Gärtner wissen Rat

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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