Österreichs Familienunternehmen sind untermittelprächtig zufrieden

Wirtschaft

Wie zufrieden sind Österreichs Familienunternehmerinnen und -unternehmer mit der Wirtschaftspolitik des Landes? Das wurde beim ersten „Austrian Family Business Summit“ am Donnerstag im Linzer Design-Center mittels digitaler Saal-Abstimmung ermittelt. Ergebnis: untermittelprächtig – freundlich ausgedrückt. 

Medienunternehmer Christian Lengauer forderte mutigere Reformen – ganz im Sinne der neuen „Initiative Österreich 2040“. „Weg mit der Teilzeitrepublik“, appellierte er bei der Diskussion in Richtung Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer. Der wünscht sich zwar eine „Rückbesinnung auf Tugenden, die uns stark gemacht haben, wie Fleiß und Eigenverantwortung.“ Doch in der „sehr bunten Koalition“ sei nicht alles so umzusetzen, wie er sich das vorstelle, räumte er ein. Seine Meinung: „Wir werden alle miteinander länger arbeiten müssen.“

Davor hatte Kriminalpsychologe Thomas Müller in einem amüsanten wie nachdenklichen Vortrag den Teilnehmern geraten: „In einer schwierigen Situation muss man anders sein und nicht mit der Masse mitlaufen. Gehen Sie Ihren eigenen Weg!“

Einen Tag lang lauschten und diskutierten unter der Moderation von Claudia Reiterer unter anderem: Biogena-Eigentümer Albert Schmidbauer, Headhunterin und HR-Expertin Manuela Lindlbauer, Fussl-Modestraße-Chef Ernst Mayr, Juwelier Wolfgang Köchert, Johann Scheuringer, Chef von Josko Fenster und Türen sowie Leitbetriebe-GF Monica Rintersbacher.

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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