
Die letzte Saison mit Punkteteilung nach dem Grunddurchgang offenbart noch einmal den hohen Spannungsgehalt dieses umstrittenen Formats: Zwei Runden vor Schluss befinden sich gleich fünf Teams noch in Abstiegsgefahr, nur Ried ist bereits in sicheren Gefilden.
Der Aufsteiger darf sich nach dem 2:0-Heimsieg gegen Blau-Weiß Linz schon mit dem Europacup-Play-off beschäftigen.
Das Oberösterreich-Derby passte so gar nicht zum Spielstil in der Qualigruppe, in der meist Kampf und Krampf regieren. Ried und BW Linz hatten die Sicherheitsgurte gelöst und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, der in beide Richtungen hätte enden können.
Weissman und Ronivaldo vergaben für die Gäste aus Linz Chancen, die gleich für mehrere Partien gereicht hätten.
Es zeigte sich dann auch erneut, welche Qualitäten im Kampf um den Klassenerhalt gefragt sind: Neben Tugenden wie Nervenstärke und Disziplin geht’s da vor allem auch um: Effizienz.
Eiskalte Grazer
Die Rieder waren im Strafraum da deutlich abgezockter, Bajic (28.) und Mutandwa per Elfmeter (81.) bescherten den Hausherren mit ihren beiden Treffern drei Punkte.
Was Effizienz aber wirklich bedeutet, das stellte der GAK beim Heimsieg gegen WSG Tirol eindrucksvoll unter Beweis: Die Gäste dominierten die ersten 45 Minuten, doch der GAK lag zur Halbzeit durch Tore von Italiano und Grosse mit 2:0 voran.
Am Ende schlitterte die WSG wie schon im Hinspiel (1:5) in ein ordentliches Debakel (0:4) – vor allem das Abwehrverhalten war dabei teilweise alles andere als bundesligawürdig.
Damit sind die letzten fünf Teams in der Qualigruppe nur durch vier Zähler getrennt.
Und am Montag könnte sich die Lage weiter zuspitzen, wenn der WAC im Nachtragsspiel in Altach punkten sollte.
Source:: Kurier.at – Sport



