Große Veränderungen bei den Oscars: Neue Regeln bei nächster Verleihung

Kultur

Bei der 99. Oscar-Verleihung im kommenden März werden neuen Regeln eingeführt. Größere Veränderungen gibt es in der Sparte Internationaler Spielfilm. Bisher wurden als Kandidaten für den sogenannten Auslands-Oscar die jeweils offizielle Auswahl eines Landes zugelassen. Nach den neuen Regeln kann nun zusätzlich ein fremdsprachiger Film beim Oscar-Rennen mitmachen, der zuvor einen wichtigen Festival-Preis gewonnen hat, teilte die Academy of Motion Picture Arts and Sciences mit.

Zu den wichtigen Festival-Preisen zählen etwa die Goldene Palme in Cannes, der Goldene Bär bei der Berlinale oder der Goldene Löwe des Filmfestivals Venedig. Neu ist auch, dass nicht mehr das Einsendeland, sondern der Film als Nominierter angeführt wird. In den Oscar-Sockel werde der Name der Regisseurin oder des Regisseurs mit dem Filmtitel eingraviert, hieß es.

Mehrfach-Nominierungen möglich

In den Schauspiel-Sparten können künftig Darsteller für mehr als eine Rolle nominiert werden, wenn sie auf eine entsprechend hohe Stimmzahl kommen. Bisher war es nicht möglich, dass ein Schauspieler oder eine Schauspielerin in einer Sparte – als Hauptdarsteller oder Nebendarsteller – mehrfache Gewinnchancen hatte.

In anderen Sparten waren Doppel-Nominierungen bereits erlaubt. So wurde Steven Soderbergh 2001 für die Filme „Erin Brockovich“ und „Traffic“ als bester Regisseur nominiert und gewann den Regie-Oscar für „Traffic“.

Künstliche Intelligenz

Mit Blick auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz schreibt die Filmakademie vor, dass Rollen nur nominiert werden können, wenn sie nachweislich von Menschen gespielt wurden. Die neuen Auflagen gelten auch für Drehbücher, die ebenfalls von Personen geschrieben sein müssen.

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Source:: Kurier.at – Kultur

      

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