
4.770 Fans kamen nach St. Pölten zum NÖ-Derby, das war Rekord in der NV-Arena gegen die Admira.
Das spannende Titelrennen in der 2. Liga sorgte für ein fast volles Haus. Tore gab es allerdings – wieder – nicht zu sehen.
Die dritte Nullnummer in Folge für den SKN verabschiedet die Admira de facto aus dem Meisterkampf.
St. Pölten muss die ausstehenden Spiele in Kapfenberg und gegen Wels gewinnen – und dann auf weitere Lustenauer Ausrutscher hoffen.
Das Aufbauspiel der St. Pöltner – an sich eine SKN-Stärke – funktionierte eine halbe Stunde lang gegen die aggressiven Admiraner überhaupt nicht.
Knett, der Retter
Goalie Knett musste gegen Haudum (21.) und Schabauer seine ganze Klasse aufbieten, um die Null zu halten. Forst schloss zu schwach ab.
Erst mit einem Gschweidl-Kopfball zeigten die Hausherren, dass sie auch eine Offensive haben (28.). Bei der Top-Chance auf das 1:0 scheiterte der enttäuschende Djuricin an Tormann Steinbauer (44.).
Nach der Pause war die Admira nur noch bei Standards gefährlich.
Der SKN war öfters im Strafraum und hatte nach 80 Minuten die 100-prozentige Chance: Joker Perovic verfehlte fünf Meter vor dem Tor den Ball.
FAC (noch) voran.
Meisterlich hatte sich bereits am Nachmittag der FAC präsentiert: 5:0 bei den Young Violets. Die Floridsdorfer halten bei 48 Punkten, haben aber nur noch eine Partie. Lustenau (47) hingegen noch drei – am Sonntag-Vormittag steigt das Heim-Derby gegen Bregenz.
Es riecht nach einer Aufstiegsentscheidung in der letzten Runde.
Source:: Kurier.at – Sport



