
Als der deutsche Traditionsklub FC Schalke 04 im vergangenen Sommer Miron Muslic als neuen Trainer präsentierte, hatten viele den Kopf gerümpft. Miron wer? Miron wie? Miron was?
Zehn Monate später ist der einst so unbekannte Trainer auf Schalke jedem Fan ein Begriff. Denn der Name Miron Muslic ist verbunden mit der Rückkehr des Kultklubs in die deutsche Bundesliga.
Große Euphorie
Mit dem 1:0-Heimsieg gegen Fortuna Düsseldorf – noch so ein Traditionsverein, der nur mehr zweitklassig ist – fixierte Schalke 04 vorzeitig den Aufstieg in die Bundesliga.
Und damit sorgt der Kultklub in der fußballverrückten Stadt Gelsenkirchen für den Ausnahmezustand.
Erfolgscoach Muslic
Im Sommer 2023 war der FC Schalke in die 2. Liga abgestiegen. Seither kämpfte der Traditionsverein verzweifelt um die Rückkehr in die höchste Spielklasse.
Der Erfolgsgarant war nun ausgerechnet Miron Muslic, ein gebürtiger Bosnier, der in Österreich Fußball gespielt hat (u.a. Wörgl, Ried) und hier seine Lehrjahre als Trainer hinter sich brachte.
Mehr oder weniger erfolglos: In 10 Partien als Ried-Coach konnte Muslic keinen Sieg verbuchen.
Ruhepol
Der Nobody machte sich seit Sommer mit seiner unnachahmlichen Art auf Schalke einen Namen und brachte alle Eigenschaften mit, um Ruhe in diesen aufgeregten und hektischen Kultklub zu bringen.
Der Lohn ist die Rückkehr in die Bundesliga, die auch ein österreichischer Spieler bejubelt: Dejan Ljubicic spielt seit Winter für Schalke.
Miron Muslic hätte sich selbst diesen Karriereschritt übrigens nie zugetraut. Wie meinte er doch gleich im vergangenen Sommer im KURIER-Interview: „Wenn mir das früher wer prophezeit hätte, dann hätte ich gesagt: ,Du bisch komplett a Wahnsinniger!’“
Source:: Kurier.at – Sport



