Rekord mit 19 Toren: Warum der Weltmeister Real Madrid heißt

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Das 26-köpfige WM-Aufgebot des Europameisters dürfte vielen ziemlich spanisch vorkommen. Zum ersten Mal in der Geschichte der Fußball-WM gehörte dem Kader von Spanien kein einziger Spieler von Rekordmeister Real Madrid an. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass die Königlichen bei dieser WM-Endrunde im Abseits stehen.

19 Tore bis zum Semifinale

Ganz im Gegenteil: Auch ohne spanische Beteiligung stellten die Real-Stars schon vor dem Semifinale eine neue WM-Bestmarke auf. Gleich 19 Treffer gingen bisher auf das Konto von Spielern, die normal für das Weiße Ballett auf Torjagd gehen. 

Den bisherigen Rekord teilten sich Honved Budapest (1954), der FC Bayern München (2014) und Paris Saint Germain (2022) mit jeweils 18 WM-Treffern.

Torgarant Mbappé

Klasse statt Masse – so lautet das WM-Motto bei den Spielern von Real Madrid. Gerade einmal vier Kicker zeichnen für den neuen Rekord verantwortlich: Der Franzose Kylian Mbappé (8 Tore) und der Engländer Jude Bellingham (6) waren bisher die Topscorer, dazu kommen noch die Treffer des Brasilianers Vinicius Junior (4) sowie ein Törchen des Türken Arda Güler.

Hinter Rekordmeister Real Madrid, der in der abgelaufenen Saison titellos geblieben ist, spiegelt sich in der Klub-Torschützenliste der WM das Kräfteverhältnis im europäischen Vereinsfußball wider.

Paris-Tore für Frankreich

Die Spieler von Champions-League-Sieger Paris SG brachten es bis zum Semifinale auf 14 Treffer für fünf verschiedene Nationen. Wobei Les Bleus bisher am meisten von den Paris-Stars profitierte: 

Osmane Dembele (5),Bradley Barcola (2) und Desire Doue (1) waren mit ihren Treffern wichtige Leistungsträger von Frankreich. In die Schützenliste trugen sich auch noch Achraf Hakimi (Marokko), Fabian Ruiz (Spanien), Ibrahim Mbaye (Senegel) und die Portugiesen Goncalo Ramos und Joao Neves ein.

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Bayrische Torflaute

Auf dem dritten Rang im WM-Klubranking findet sich Champions-League-Finalist Arsenal London mit fünf Torschützen, die bei diesem Turnier für fünf verschiedene Nationalteams erfolgreich waren: 

Der Deutsche Kai Havertz (3) führt das interne Ranking vor Spaniens Topjoker Mikel Merino und dem Belgier Leandro Trossard (jeweils 2 Treffer) an, der Brasilianer Gabriel Martinelli und der Schwede Viktor Gyökeres durften ein Tor bejubeln.

Am Beispiel der WM-Torschützen des FC Bayern lässt sich wiederum ablesen, weshalb die deutsche Nationalmannschaft bei dieser Endrunde im Abseits stand und schon nach dem Sechzehntelfinale die Heimreise antreten musste: 

8 Treffer erzielten Spieler des Serienmeisters, aber nur eines davon steuerte ein Deutscher (Jamal Musiala) bei. Sechs Tore gingen auf das Konto des englischen Goalgetters Harry Kane, der Kolumbianer Luis Diaz war einmal zur Stelle.

Glasners Erfolgsbilanz

Interessant ist auch die Bilanz von Manchester City: Insgesamt 18 Spieler des englischen Vizemeisters waren bei der Endrunde am Ball, getroffen hat aber einzig der Norweger Erling Haaland (7).

Da schlug sich das Ex-Team von Oliver Glasner dann schon deutlich besser: Crystal Palace ist immerhin mit drei Spielern in der WM-Torschützenliste vertreten: Ismaila Sarr traf vier Mal für den Senegal, David Munoz (Kolumbien) und Daichi Kamada (Japan) erzielten jeweils zwei Tore.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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