
Nach den Schüssen während eines Gala-Dinners in Washington mit US-Präsident Donald Trump haben internationale Spitzenpolitiker ihre Bestürzung zum Ausdruck gebracht:
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schrieb auf der Plattform X, dass Gewalt in der Politik niemals Platz habe. Sie danke Polizei und Sicherheitskräften, die durch ihr schnelles Handeln die Sicherheit der Gäste gewährleistet hätten.
Ähnlich äußerte sich EU-Ratspräsident António Costa. Er nannte die Ereignisse auf X zutiefst beunruhigend. Politische Gewalt habe im öffentlichen Leben keinen Platz und müsse entschieden abgelehnt werden.
Außenministerin Beate Meinl-Reisinger äußerste sich auf der Plattform X: „Ich bin erleichtert, dass @POTUS, die US-Regierungsmitglieder und die Journalisten und Gäste durch die Schüsse beim Korrespondentendinner nicht verletzt wurden. Gewalt hat in einer Demokratie keinen Platz!“ (Anm.: Das Akronym POTUS steht für „President of the United States“).
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas prangerte via X „politische Gewalt“ an. Diese habe „keinen Platz in einer Demokratie“. Eine Veranstaltung zu Ehren einer freien Presse sollte sich nicht „in eine Szene der Angst verwandeln“, fügte Kallas hinzu. Sie zeigte sich „erleichtert“, dass die Teilnehmer der Veranstaltung, einschließlich Trump, in Sicherheit gebracht wurden.
„Gewalt hat in einer Demokratie keinen Platz. Ich versichere Donald Trump meine uneingeschränkte Unterstützung“, so Frankreichs Präsident Emmanuel Macron auf X. Er nannte den Angriff inakzeptabel.
„Kein politischer Hass darf in unseren Demokratien Platz finden“
Italiens Ministerpräsidentin Georgia Meloni sprach Trump und allen Anwesenden ihre Anteilnahme aus. „Kein politischer Hass darf in unseren Demokratien Platz finden. Wir werden nicht zulassen, dass Fanatismus die Orte der freien Debatte und der Information vergiftet“, schrieb sie in einem Post.
Der britische Premierminister Keir Starmer schrieb auf X, dass es eine riesige Erleichterung sei, dass Trump, seine Frau, First Lady Melania Trump, und alle Anwesenden in Sicherheit seien. „Jeder Angriff auf demokratische Institutionen oder auf die Pressefreiheit muss aufs Schärfste verurteilt werden.
„Gewalt ist niemals der richtige Weg“
Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez teilte mit: „Gewalt ist niemals der richtige Weg. Die Menschheit kommt nur durch Demokratie, Zusammenleben und Frieden voran.“
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu schrieb, er und seine Frau seien schockiert über das versuchte Attentat auf Trump. Sie seien erleichtert, dass die Trumps wohlauf seien und wünschten dem bei dem Vorfall angeschossenen Sicherheitsbeamten eine schnelle Genesung.
Deutschlands Bundeskanzler Friedrich Merz ließ via X wissen: „Gewalt hat keinen Platz in einer Demokratie. Wir entscheiden mit Mehrheiten, nicht mit der Waffe.“ Er verurteile den „Anschlagsversuch“ und sei „froh, dass Präsident Trump, First Lady Melania Trump und alle Anwesenden in Sicherheit sind“.
Die Schüsse waren am Samstagabend gefallen, kurz bevor Trump bei der Veranstaltung das Wort ergreifen sollte. Der Angriff ereignete sich in einem Kontrollbereich außerhalb des Festsaals.
Der US-Präsident und seine Frau Melania wurden rasch von Sicherheitskräften abgeschirmt und in Sicherheit gebracht. Auch Vize-Präsident JD Vance und alle anderen beteiligten Kabinettsmitglieder überstanden den Vorfall nach Trumps Angaben unversehrt. Durch die Schüsse wurde laut Trump ein Sicherheitsbeamter getroffen, der den Angriff aber überlebt habe.
Source:: Kurier.at – Politik



