Heimsieg gegen Stuttgart: Bayern feiern 35. Meistertitel

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Es ist vollbracht, der neue deutsche Meister heißt Bayern München. Die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany feierte gegen den VfB Stuttgart einen 4:2-Heimsieg und ist in den letzten vier Runden nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen. Für den Rekordmeister ist es bereits der 35. Titel. Eine kleine Feier auf dem Spielfeld und danach in der Kabine war natürlich drinnen. Aber: Auf eine große Party wurde bewusst verzichtet, steht doch am Mittwoch bereits das nächste wichtige Spiel auf dem Programm – im DFB-Pokal-Halbfinale geht es gegen Leverkusen. Da die Bayern auch in der Champions League noch voll im Rennen sind (Halbfinale gegen PSG), ist sogar das Triple möglich.

Das anstehende Pokal-Halbfinale war auch der Grund, warum Coach Kompany gegen Stuttgart einigen seiner Stars eine Pause gönnte. So saßen zum Beispiel ÖFB-Legionär Konrad Laimer, Harry Kane und Michael Olise zu Beginn nur auf der Bank. Das ging beinahe nach hinten los, denn Führich brachte den VfB in Führung (21.). Doch Guerreiro (31.), Jackson (33.) und Davies (37.) sorgten mit drei Treffern binnen sechs Minuten noch vor der Pause für die Wende.

Kane kam, sah – und traf

Nach der Pause brauchte Joker Kane nur wenig Minuten, um sich auch noch in die Torschützenliste einzutragen, der Engländer erhöhte auf 4:1 (52.). Die Bayern hatten alles unter Kontrolle, ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Stuttgart gelang nur noch Ergebniskosmetik durch Andres (88.). Und dann war es so weit: Der 35. Titel war fixiert, der Jubel dementsprechend groß.

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Getrübt wurde die Freude der Münchner durch die schwere Verletzung von Serge Gnabry. Weniger als 24 Stunden vor der Partie gegen Stuttgart veröffentlichte der Rekordmeister die Nachricht über den Ausfall des Offensivprofis „für längere Zeit“. Gnabry zog sich einen Ausriss der Adduktoren am rechten Oberschenkel zu, wie es hieß. Eine präzisere Prognose über die Dauer der Zwangspause gab es zunächst nicht, die Saison dürfte aber für ihn zu Ende sein. Auch die WM ist in Gefahr.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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