KV-Abschluss für die Bewacher: 1,55 Prozent mehr Lohn

Wirtschaft

Verhandlungsergebnis ist auch eine Corona-Prämie in Höhe von maximal 86,60 Euro.

Die Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 13.000 Beschäftigten im Bewachungsgewerbe wurden am Montag nach der zweiten Verhandlungsrunde erfolgreich abgeschlossen, teilte die Gewerkschaft vida am Mittwoch in einer Aussendung mit. Die Sozialpartner haben sich auf ein Lohnplus von durchschnittlich 1,55 Prozent geeinigt. Teil des KV-Abschlusses ist auch eine Corona-Prämie in Höhe von maximal 86,60 Euro netto.

„Wenn jemand seit März als Bewacherin oder Bewacher beschäftigt ist und 40 Wochenstunden arbeitet, bekommt er diese 86,60 Euro bis Ende Dezember ausbezahlt“, erklärt Ursula Woditschka, Chef-Verhandlerin der vida. Wer später eingestiegen ist und weniger Stunden arbeitet, bekommt einen aliquoten Anteil.

Die Beschäftigten hätten gerade in der Coronakrise dafür gesorgt, dass etwa infizierte Menschen nicht ohne Schutzausrüstung Gesundheitseinrichtungen betreten und damit das Gesundheitspersonal gefährden. „Die KollegInnen leisten damit einen wichtigen Beitrag gegen die Verbreitung von Corona“, betont Woditschka.

Den Wachorganen bleiben durch die Lohnerhöhung ab 1. Jänner 2021 mindestens 15 Cent brutto pro geleisteter Arbeitsstunde mehr im Geldbörserl. In der niedrigsten Lohngruppe des KVs werden bei 40 Stunden Arbeit pro Woche 1.657 Euro brutto bezahlt, in der höchsten Lohngruppe sind es 2.065 Euro.

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Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

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