
„Unsere Philosophie ist es, Anlagen mit bestmöglicher wirtschaftlicher Effizienz und neuester Umwelttechnologie zu realisieren. Von der Konzepterstellung über Planung und Behördenabhandlung bis hin zur Lieferung, Montage und Produktionsbegleitung bieten wir ein auf Ihre Anforderungen zugeschnittenes System aus innovativen und leistungsstarken Anlagen“, heißt es auf der Firmen-Homepage. „Unsere Stärke liegt in der qualitativ hochwertigen Bauweise einer Lackierkabine, Lacktrockner oder der verschiedenen Prozesszonen inklusive dem Vorbereitungsbereich in Bezugnahme auf den Lackschliff mit deren Schleifstaubabsaugung und der dazugehörigen Prozesszone in Form einer Schleifkabine sowie modernste Prozesstechnik in kompletten Lackieranlagen mit Vorbehandlung und Fördertechnik.“
Und weiters heißt es: „Rund um das Thema ‚Oberfläche‘ in der Prozessrealisierung ist auch die Behördenabhandlung und für unsere besonders entwickelten Energierückgewinnungssysteme auch die Betreuung der Umweltförderungsabhandlungen.“
Laut AKV wurde über das Vermögen der beta-systeme GmbH, FN 176314k, mit Sitz in Wels, beim Landesgericht Wels die Eröffnung eines Konkursverfahrens beantragt. „Das Unternehmen wird von Geschäftsführer und Alleingesellschafter Manfred Bründl geführt und ist im Bereich Planung, Vertrieb und Realisierung von Lackieranlagen für Industrie- und Gewerbekunden tätig“, so der AKV. Von der Insolvenz sind insgesamt 83 Gläubiger sowie 9 Dienstnehmer betroffen.
Die Insolvenzursachen
Nach Angaben im Konkursantrag führten Forderungsausfälle von rund 1,1 Millionen Euro sowie drohende Schadenersatzansprüche aus mehreren Großprojekten zu erheblichen finanziellen Belastungen. Die daraus resultierende Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit machten die Insolvenzantragstellung erforderlich.
Schulden und Vermögen
Laut Insolvenzstatus betragen die Verbindlichkeiten 7,15 Millionen Euro, das Vermögen hat einen Liquidationswert in Höhe von 1,32 Millionen Euro.
Keine Zukunft
„Die Unternehmensleitung geht derzeit davon aus, dass eine Fortführung des Betriebes nicht möglich ist“, heißt es weiters. „Aufgrund fehlender Finanzierungsmöglichkeiten sowie der hohen wirtschaftlichen Risiken bei der Fertigstellung laufender Projekte wurde die sofortige Schließung des Unternehmens in Aussicht gestellt. Die Gesellschaft beabsichtigt zudem nicht, einen Sanierungsplan vorzulegen.“
Source:: Kurier.at – Wirtschaft



