Mayer & Assinger: Mit prominenten Trainern gegen die ÖSV-Abfahrtskrise

Sport

Ehemalige Rennläufer sind nach der Karriere äußerst selten auf der Piste anzutreffen. Nur die wenigsten schlagen die Trainerlaufbahn ein, beim ÖSV sind mit Johannes Zöchling (Frauen) und Marko Pfeifer (Männer) zwei Chefs engagiert, die früher nie professionell Rennen gefahren sind.

Große Expertise

In der zweiten Reihe, dem Europacup, setzt man beim ÖSV-Herrenteam in Zukunft allerdings auf das Know-how von Trainern, die genau wissen, wie sich der Abfahrtssport anfühlt: 

Matthias Mayer intensiviert sein Engagement und kümmert sich fortan um die Trainingsgruppe EC 3 (Abfahrt, Super-G, Riesentorlauf), der dreifache Olympiasieger war schon im letzten Winter regelmäßig bei den Trainings und Rennen dabei.

Große Abfahrtsschwäche

Dazu kommt noch Roland Assinger, der sich nach seiner dreijährigen Tätigkeit als Frauen-Chefcoach fortan im Europacup um Abfahrt und Super-G kümmert.

Diese Personaloffensive in der Abfahrt ist auch dringend notwendig, denn in der Königsdisziplin ist Österreich nur mehr Fußvolk.

Mit Vincent Kriechmayr gibt es aktuell nur einen Abfahrer, der in der Lage ist, aufs Podium zu fahren bzw. zu gewinnen. 

Auch im Europacup sieht es trist aus: In der Disziplinenwertung war letzte Saison der beste ÖSV-Abfahrer (Felix Hacker) an der zwölften Stelle zu finden, hinter fünf Schweizern, in acht Europacup-Abfahrten reichte es nur zu einem Podestplatz.

„Der Europacup ist eine entscheidende Stufe auf dem Weg in den Weltcup“, weiß Roland Assinger. „Unser Ziel wird es sein, die Athleten gezielt auf die Anforderungen im Speedbereich vorzubereiten und ihnen die nötige Sicherheit und Konstanz mitzugeben.“

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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