
Die KI- und Cybersicherheitsfirma Dream, die er mitgegründet hat, ist jüngst mit drei Milliarden US-Dollar bewertet worden. Sein Treffen mit FPÖ-Chef Herbert Kickl Anfang Juni sorgt erneut für Gerüchte, der Ex-ÖVP-Chef und Kanzler könnte in die Politik zurückkehren. Im Studio KURIER-Podcast spricht Sebastian Kurz über
den Iran-Krieg: „Die ersten Kriegsminuten waren extrem erfolgreich. Ich habe sehr auf einen schnellen Regime-Change gehofft. Dazu kam es leider nicht. Die Operation gegen das Regime ist aus meiner Sicht insofern nachvollziehbar, weil nicht nur die Menschen im Iran unendlich darunter leiden, sondern weil das Regime – und das vergisst Europa immer – eine Gefahr darstellt. All der Terror, der irgendwo auf der Welt stattfindet, der islamistische Terror, der muss ja von irgendwo gesteuert und finanziert werden. Und wenn man die Quellen verfolgt, dann führen ganz viele dieser Quellen oft in den Iran.“
Donald Trump: „Ich glaube, die Amerikaner waren in Venezuela so schnell so erfolgreich, dass in gewisser Art und Weise ein Glaube da war, dass das auch anderswo so funktionieren kann.“
Dream: „Das erste Produkt, das wir gebaut haben, war eine KI-basierte Cybersicherheitslösung, mit der These: Wenn Hacker KI in die Finger bekommen, dann werden Hacker-Angriffe ein neues Level erreichen und, man wird sich dagegen nur mit Lösungen verteidigen können, die auch auf KI basieren. Diese These hatten wir vor 3,5 Jahren und sie hat sich als richtig herausgestellt. Mittlerweile warnen die größten Geheimdienste davor, dass Hacker-Angriffe völlig neuen Ausmaßes auf uns zukommen – auf Staaten, auf Unternehmen, auf kritische Infrastruktur. Jetzt bauen wir den Bereich Sovereign Artificial Intelligence (souveräne KI) aus, KI-Lösungen für besonders sensible Bereiche, wo man die Daten eben nicht mit ChatGPT teilen oder in eine Cloud hochladen kann.“
Dream-Kunden: „Wir haben sowohl Staaten als auch große Unternehmen in Europa, Middle East und in Südostasien und disclosen (veröffentlichen) Kunden nicht.
KI aus USA & China: „Alle großen Large Language Models sind entweder aus China oder den USA. Es gab lange nicht das Bewusstsein, dass das ein Problem ist. Vor einigen Wochen hat die amerikanische Regierung über Nacht entschieden, dass eines der besten Modelle, das es derzeit gibt, von Anthropic nicht mehr außerhalb der USA verwendet werden darf. Wir haben als Europäer gar keinen Zugang mehr dazu, weil die Amerikaner sagen: „Das wird nur noch in den USA verwendet.“ Und das ist natürlich ein ultimativer Gamechanger, weil es zeigt, dass man von heute auf morgen abgeschnitten sein kann von Technologie, die man aber braucht wie einen Bissen Brot.“
Peter Thiels Ausladung bei den Festwochen: „Zum Einzelereignis gibt es gar nichts zu sagen. Ich glaube einfach, dass Debattenkultur uns guttut. Und ich weiß nicht, wann wir da in Europa falsch abgebogen sind. Irgendwann hat man die falsche Abzweigung erwischt. Diese Denke, die leider Gottes vor allem von Links ausgeht – dass gewisse Meinungen nicht mehr artikuliert werden dürfen – erinnert mich an totalitäre Regime.“
Treffen mit Herbert Kickl: „Erstens: Ich finde es überraschend, dass es so ein Thema ist. Ich war zehn Jahre Spitzenpolitiker, treffe mich immer wieder mit Politikern im In- und Ausland. Zum Zweiten und zu …read more
Source:: Kurier.at – Politik



