
Als Österreichs Nordische Kombinierer vergangene Woche am Bergisel ihre Sprungeinheiten absolvierten, werkelte im Schatten der Schanze still und leise ein Mann, der es eigentlich gewohnt ist, im Rampenlicht zu stehen.
Mit nacktem Oberkörper präparierte Markus Eisenbichler da die Sprungski von Johannes Lamparter und Co. und ging dabei augenscheinlich in dieser schweißtreibenden Tätigkeit auf.
Große Expertise
Der 35-jährige Deutsche ist, wenn man so will, der Königstransfer des ÖSV in diesem Sommer. Wie oft kriegt man schon einen sechsfachen Skisprung-Weltmeister als Wachsler und Experten in allen Skisprungfragen ins Team? Wie viele Stars von seinem Kaliber geben sich denn mit dieser Arbeit ab?
Markus Eisenbichler, der 2019 am Bergisel WM-Gold im Einzel gewann, ist sich jedenfalls nicht zu schade für den Knochenjob. „Meine Aufgaben im Servicebereich werden breit gefächert sein“, erzählt der Bayer, der 2025 seine aktive Karriere beendet hat.
„Das geht vom Skiservice bis hin zur Weiterentwicklung des Materials.“ Ganz zu schweigen von seinem enormen Erfahrungsschatz als Spezialspringer.
„Ihm kann niemand was vormachen. Er ist eine echte Bereicherung für unser Team und wird gerade auf der Schanze wichtige Inputs geben können“, sagt ÖSV-Kombinierer-Cheftrainer Christoph Bieler.
Source:: Kurier.at – Sport



