Hoff Thorup ist von Amane begeistert, rechnet aber mit einem Transfer

Sport

Es ist drückend heiß, und die zweite Einheit am Nachmittag „wird noch härter werden“, wie Rapid-Trainer Johannes Hoff Thorup den Spielern Dienstagmittag ankündigt. Dennoch schultert Romeo Amane am Ende des Trainings ungefragt ein kleines Tor, um es vom aufgeheizten Feld im Prater zu schleppen.

Der 23-jährige Dauerläufer geht nicht nur im Rapid-Spiel voran, sondern will sich auch sonst im Trainingszentrum vorbildhaft verhalten.

„Romeo ist ohnehin ein großartiger Typ, der jetzt als Spieler auch noch immer besser wird“, ist Johannes Hoff Thorup vom Ivorer begeistert.

Dass der am Transfermarkt umworbene Mittelfeldmotor nachlassen, oder gar offensiv auf einen Wechsel drängen könnte, erscheint undenkbar.

Loch auf, Loch zu?

Hoff Thorup weiß, wie wertvoll Amane als zentraler Mittelfeldspieler für die eingeplante Leistungssteigerung der Hütteldorfer sein wird. Der Däne weiß aber auch, dass er ohne gelernten und fitten Sechser in die Saison gehen muss, wenn nicht davor zumindest ein Rapidler um einen Millionenbetrag verkauft wird.

Der Coach muss nun die ab August 2025 verpatzte und viel zu teure Transferpolitik ausbaden – der 37-Jährige tut das, ohne öffentlich zu murren: „Dann müssen wir eben eigene Spieler für die Sechser-Position weiterentwickeln oder taktisch wieder etwas anpassen.“

Pressing im Fokus 

Keine Kompromisse soll es bei der eingeplanten Viererkette und den offensiven Flügelstürmern geben: „Wir wollen offensiv und druckvoll spielen, mit einem viel besseren Pressing.“

Die Zukunft von Amane sieht Hoff Thorup übrigens nicht in seiner Heimat beim interessierten FC Kopenhagen, sondern in der englischen Championship: „Diese Liga passt perfekt zu ihm. Dort wird auch mehr gezahlt. Und etwas später ab in die Premier League, das traue ich Romeo zu.“

  Wie eine Stärke verschwunden ist: Was wurde aus Österreichs Pressing?

Keine Freigabe für Böckle

Um ganz andere Beträge geht es bei Benjamin Böckle, aber auch der aus Wattens zurückgekehrte Linksverteidiger ist begehrt: Neben Altach wollen mehrere Vereine den 24-Jährigen.

Hoff Thorup hat – vorerst – einen Riegel vorgeschoben: „Böckle war verletzt, deswegen kann ich ihn noch zu wenig einschätzen. Ich will ihn noch genauer beobachten.“

Es geht um den Kaderplatz neben Jannes Horn, der nach dem Derbyfoul von Ranftl immer noch rekonvaleszent ist. Es bleibt fraglich, ob der 29-jährige Deutsche nach seiner Achillessehnenverletzung zum Saisonstart wie gewohnt links hinten verteidigen kann.

Für die Stadion-Sicherheit

Auf einen neuen Sicherheitspartner für die Heimspiele setzt Rapid mit einem Unternehmen, das ebenfalls 1899 gegründet wurde: Die Stölting Service Group.

Stölting-Austria-Geschäftsführer Boris Westerfeld, dessen Firma auch Facility Service anbietet, sagt: „Mit dem SK Rapid gewinnen wir einen Partner, der für dieselben Werte steht wie wir: Verlässlichkeit und Teamgeist.“

…read more

Source:: Kurier.at – Sport

      

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.