
Im zweiten Quartal 2026 gab es in Österreich weniger Firmenpleiten als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Insolvenzen fiel um 3 Prozent auf 1.668 Pleiten, wie die Statistik Austria am Freitag mitteilte.
Im Vergleich zum Vorquartal gab es einen Rückgang um 4,1 Prozent. Am stärksten betroffen waren der Dienstleistungsbereich, der Handel und die Baubranche.
Bei den Finanzdienstleistungen/sonstigen Dienstleistungen fielen im zweiten Jahresviertel 489 Insolvenzen an, im Handel waren es 262 und im Bau 260.
Auch die Sparte Beherbergung und Gastronomie (246) war stärker betroffen. In der Sachgütererzeugung (94) sowie im Bereich Information und Kommunikation (61) gab es dagegen vergleichsweise wenige Pleiten.
Weniger Neugründungen
Auch die Zahl der Firmen-Registrierungen sank im Jahresvergleich um 11,1 Prozent auf 15.533. Besonders viele Registrierungen gab es im Bereich Finanzdienstleistungen/sonstige Dienstleistungen (4.786), aber auch bei den persönlichen Dienstleistungen (3.167) und im Handel (2.707).
Im Unterschied zu einer Unternehmensgründung ist die Registrierung einer rechtlichen Einheit Teil eines Verwaltungsverfahrens und als Absichtserklärung zu verstehen. Das heißt es muss damit nicht zwingend auch eine wirtschaftliche Tätigkeit aufgenommen werden, erklärt die Statistik Austria. „Dennoch sind Registrierungen ein wichtiger Frühindikator für die Wirtschaftsentwicklung.“
Source:: Kurier.at – Wirtschaft



