
Das war so nicht unbedingt zu erwarten. Die Austria ist nach dem Fehlstart in die Liga (0:3 gegen den WAC) doch etwas angeschlagen nach Rumänien zum Hinspiel in der Conference League gegen Beitar Jerusalem gereist. Dort ging es ebenfalls nicht gut los. Doch die jungen Veilchen drehten die Partie, siegten 2:1 und dürfen vom Aufstieg ins Play-off träumen. Getroffen haben zwei Youngsters, beide sehenswert. Vasilije Markovic (18) besorgte den Ausgleich, Sanel Saljic (20) fixierte den Sieg.
„Wir wollten unbedingt eine Reaktion zeigen nach dem 0:3 gegen den WAC“, sagte Manfred Fischer. Der Kapitän bestritt gegen Beitar sein 200. Spiel für die Austria – und das an seinem 31. Geburtstag. „Erste Halbzeit war nicht so gut, aber 2. Halbzeit haben wir gesehen, dass es geht.“ Aber warum kam die Austria wie ausgewechselt aus der Kabine, zeigte nach der Pause ein ganz anderes Gesicht? Ein Grund war sicher die Umstellung auf eine Viererkette.
„Wir haben schon ab der 20. Minute taktische Veränderungen vorgenommen“, verrät Trainer Stephan Helm, „wir sind immer besser ins Spiel gekommen.“ Er weiß: „Es gibt immer schwierige Phase in einem Spiel. Für mich ist es so wichtig, dass wir diese Mentalität haben, dass wir da so zurückkommen.“
Was das Ergebnis fürs Rückspiel bedeutet? Helm: „Eigentlich hat sich nicht so viel verändert. Es ist erst Halbzeit, wir werden wieder eine Top-Leistung brauchen und an unsere Grenzen gehen müssen.“ Kapitän Fischer pflichtet seinem Trainer bei: „Das bedeutet noch gar nichts. Es wird wieder ein ganz enges Spiel. Ich hoffe wir gehen es diesmal an wie in der zweiten Hälfte.“ Zunächst geht es aber in der Liga am Sonntag gegen den LASK.
P.S.: Das Hinspiel der möglichen Play-off-Gegner hat Braga mit 1:0 gegen Dinamo Minsk gewonnen.
Source:: Kurier.at – Sport



