Ausschluss und Trainerwechsel: Frust bei den Österreichern

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Die Saison hat gerade erst angefangen und Marko Arnautovic hat bereits einen neuen Trainer. Dejan Stankovic erklärte seinen Rücktritt, nachdem Roter Stern Belgrad in der Champions League-Qualifikation gegen den israelischen Meister Hapoel Be’er Sheva sang- und klanglos mit 0:3 scheiterte.

Marko Arnautovic kam im Rückspiel in Belgrad nach der Pause aufs Feld, konnte die 0:2-Heimpleite aber auch nicht verhindern. Schwacher Trost für den ÖFB-Rekordtorschützen: Roter Stern ist immerhin in der Europa League am Ball.

Rot für Florucz

Auch ein anderer Österreicher erlebte in der Qualifikation für die Königsklasse einen bitteren Abend: Für Raul Florucz war mit dem belgischen Vizemeister Union Saint Gilloise gegen Bodö/Glimt Endstation. Die Norweger setzten sich durch ein spätes Tor in der Verlängerung mit dem Gesamtscore von 6:5 durch.

Raul Florucz machte erst in der 125. Minute Schlagzeilen – im wahrsten Sinne des Wortes. In der hitzigen Schlussphase sah der 25-jährige Angreifer nach einer Rangelei die Rote Karte. Insgesamt wurden drei Spieler von Union Saint Gilloise ausgeschlossen. Im Hinspiel hatte Florucz mit zwei Treffern noch sportlich für Aufsehen gesorgt.

Premiere für Polster

Auf das Sensationsteam Bodö/Glimt, das in der letzten CL-Saison mit Siegen gegen Inter Mailand, Atletico Madrid und Manchester City aufhorchen ließ, wartet nun im Play-off der niederländische Vertreter NEC Nijmegen – und damit wieder ein Duell mit einem Österreicher. Torhüter Nikolas Polster wechselte dieser Tage vom WAC zum Dritten der Eredivisie, der sich in der Qualifikation gegen Olympiakos Piräus mit 2:1 durchsetzte. Polster könnte bereits am Wochenende gegen Willem II sein Debüt feiern.

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In der letzten K.o.-Runde steht auch Kevin Wimmer mit Slovan Bratislava. Der slowakische Traditionsklub ließ dem schwedischen Sensationsmeister Mjällby AIF keine Chance und kam ungefährdet mit dem Gesamtscore von 4:1 weiter. Wimmer saß im Rückspiel nur auf der Bank.

Mit Felix Bacher darf sich noch ein weiterer österreichischer Verteidiger Hoffnungen auf die Königsklasse machen. Sein Klub Olympique Lyon setzte sich gegen Sparta Prag durch und trifft nun auf Sturm-Bezwinger Fenerbahce. Der Osttiroler stand beim 3:0-Erfolg aber noch nicht im Kader von Lyon.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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