Hitlergruß im Stadion: Deutscher Drittligist distanziert sich mit aller Härte

Sport

Der deutsche Drittligist Rot-Weiss Essen hat das Zeigen des verbotenen Hitlergrußes eines Fans bei der 2:5-Pleite in Saarbrücken am vergangenen Wochenende scharf verurteilt. „Wir treten rassistischen, verfassungs- und fremdenfeindlichen sowie anderen diskriminierenden oder menschenverachtenden Verhaltensweisen entschieden entgegen“, teilte der Klub aus dem Ruhrgebiet mit. Das Zeigen des Hitlergrußes sei eine Straftat, von der sich der Klub distanziere. 

Zuerst hatte die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ über den Vorfall berichtet, der in der TV-Übertragung zu sehen war und später im Internet verbreitet wurde. Videobilder zeigen, wie ein „Fan“ im Gästeblock der Essener am Sonntag im Ludwigsparkstadion nach dem Führungstreffer zum 1:0 von Ben Hüning den rechten Arm hochriss. Ein Mann dahinter reagierte darauf, in dem er den Arm des Verursachers herunterdrückte.

„Wir werden sämtliche Möglichkeiten, die sich uns hierbei bieten, ausschöpfen“, teilte der Klub weiter mit und spielte auf eine Strafanzeige und ein Haus- und Stadionverbot sowie einen Vereinsausschluss an.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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