
AUSTRALIEN
Ist heuer bereits zum elften Mal mit an Bord des Song-Contest-Tankers. Der Grund: Im Jubiläumsjahr 2015 hatte sich der ORF für den Auftritt des ESC-begeisterten Landes stark gemacht. Und ob des erfolgreichen Einsatzes bleibt man einfach dabei und begrüßt Down Under auch heuer in Wien.
BEATS PER MINUTE
Die erfolgversprechende Geschwindigkeit, die bei Musik in „beats per minute“ (bpm) gemessen wird, liegt beim ESC im Midtempo-Bereich. Die 72 Siegertitel hatten bisher eine Bandbreite von eher getragenen 27 (1995, Secret Garden aus Norwegen) bis hektischen 160 (2024, Nemos „The Code“ aus der Schweiz), wobei Vorjahressieger JJ mit seinem „Wasted Love“ mit 133 bmp ganz oben mitmischt.
CHARTHITS
Viele Wettbewerbslieder landen zumindest in den Hitparaden ihrer Heimatländer auf den vorderen Plätzen. Doch einige Songs schaffen es auch international in die Charts, allen voran „Waterloo“, mit dem ABBA 1974 den Sieg holte und eine Weltkarriere startete, oder zuletzt auch „Arcade“ von Duncan Lawrence.
DRAGQUEEN
Selten sorgte eine Teilnehmerin für so viel Aufsehen wie Österreichs Teilnehmerin Conchita Wurst („Rise Like A Phoenix“) 2014. Eine Dame mit Vollbart schien allerdings nur im Vorfeld für viele Menschen eine Überforderung zu sein, denn am Ende sorgte sie für den zweiten Triumph Österreichs in der ESC-Geschichte und mauserte sich fürderhin zu einem der größten Stars des Landes.
EUROVISION SONG CONTEST
Heißt der Wettbewerb nun auch schon 34 Jahre. Im deutschsprachigen Fernsehen nannte man ihn anfangs Grand Prix Eurovision de la Chanson. 1960 bereits hieß der Wettbewerb in Großbritannien allerdings Eurovision Song Contest, und 1992 wurde dieser Titel international anglisiert vereinheitlicht.
FANS
Hardcore-Anhänger reisen zu jedem Eurovision Song Contest. Die 42 offiziellen Fanclubs und ihre Mitglieder, organisiert in der Organisation Générale des Amateurs de l’Eurovision (OGAE) bringen mit Fahnen und viel Begeisterung die Hallen verlässlich zum Toben.
GIBRALTAR und GRÖNLAND
In der Geschichte des ESC gibt es immer auch Länder, die gerne am Contest teilnähmen, jedoch die Hürde nicht überspringen, EBU-Mitglied zu werden. So gibt es von Gibraltars Sender Gibraltar Broadcasting Corporation seit vielen Jahren Bemühungen, und auch Grönlands TV-Station Kalaallit Nunaata Radioa unternimmt Anstrengungen. Beide sind als nicht gänzlich unabhängig von den Mutterländern Großbritannien respektive Dänemark jedoch chancenlos.
HOST-CITY
Aus österreichischer Sicht hat Wien offenbar das Dauerabo auf den Ehrentitel, Gastgeberstadt für den ESC zu sein. Nach 1967 und 2015 wird die Bundeshauptstadt heuer bereits zum dritten Mal den größten Musikbewerb der Welt beherbergen.
IRLAND
Das erfolgreichste Teilnehmerland des Eurovision Song Contest gemeinsam mit Schweden. Sieben Siege hat Irland auf dem Konto, wenn die auch schon eine Weile her sind: 1970, 1980, 1987, 1992, 1993, 1994 und 1996. Zweimal davon gewann Johnny Logan – 1980 mit „What’s Another Year“ und 1987 mit „Hold Me Now“.
JÜRGENS, UDO
Vor Conchita Wurst und JJ der erste Sieger für Österreich beim Bewerb. Jürgens vertrat seine Heimat von 1964 bis 1966. Im Jahr 1966 gewann er dann den Wettbewerb mit „Merci Chérie“.
KNOLL, ANDI
Ein echter ESC-Veteran, moderiert der 53-jährige Tiroler heuer doch bereits zum 25. Mal gewohnt charmant-ironisch den Song Contest für den ORF.
LIEKINHEITIN
Der finnische Beitrag „Liekinheitin“ (Flammenwerfer) des Duos Linda Lampenius & Pete Parkkonen hat sich in den Monaten vor dem Wiener ESC stabil an Platz 1 der Wettquoten eingenistet.
MÅNESKIN
Einer …read more
Source:: Kurier.at – Kultur



