
Derzeit gibt es zehn Windkraftwerke in Kärnten. Geht es nach den Plänen der Bundesregierung, sollen es deutlich mehr werden. Der neue Kärntner Landeshauptmann Daniel Fellner (SPÖ) stellt sich wiederum gegen das kürzlich präsentierte Gesetz zum beschleunigten Erneuerbaren-Ausbau (EABG).
Dieses sieht unter anderem konkrete Ausbauziele für Windräder vor. „Ich kann Ihnen meinen Widerstand artikulieren“, betonte Fellner am Samstag gegenüber Ö1. Er werde versuchen, noch Einfluss auf das Gesetz zu nehmen. Sollte es im Bund beschlossen werden, werde er sich aber daran halten. In Kärnten gebe es bereits eine „klare gesetzliche Grundlage“, sagt der diese Woche angelobte Landeshauptmann. Die Ablehnung kommt freilich nicht überraschend, hatte Fellner doch einst in einem Interview gesagt, er „hasse“ Windräder.
Die Regierung aus ÖVP, SPÖ und NEOS hatte sich Ende März beim EABG geeinigt. Gemeinden, die den Ausbau unterstützen, sollen finanziell profitieren. Ländern, die die Ziele verfehlen, drohen hingegen Förderkürzungen bis hin zu Milliardenstrafen. Das Gesetz sieht verbindliche Ausbauziele für jedes Bundesland vor. Fellner meint, gemeinsam seien Energieziele leichter zu erreichen als in einzelnen Ländern.
Source:: Kurier.at – Politik



