Mensch Mayer: Österreichs Marathon-Ass läuft bei der EM in die Top Ten

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Österreichs Rekordlerin Julia Mayer lief in einem starken Marathonrennen bei der Leichtathletik-EM in 2:28:23 Stunden auf Platz zehn. Auf dem Bergauf-Bergab-Kurs in der Innenstadt von Birmingham präsentierte sich die Niederösterreicherin in Topverfassung und taktisch gut eingestellt. 

Einen Start-Ziel-Sieg landete die Finnin Alisa Vainio im Championshiprekord von 2:22:26, eine EM-Bestleistung erreichte mit 2:09:11 auch der deutsche Sieger Amanal Petros.

Mit dem zehnten Platz sei sie sehr zufrieden, das sei das oberste Ziel gewesen. „Und langsam war es auch nicht“, meinte Mayer, deren Bestmarke – auf einem flachen Kurs wohlgemerkt – bei 2:26:08 Stunden liegt. „Es war wie erwartet schwer, die letzten zwei Runden waren muskulär zäh. Aber ich habe es mir richtig gut einteilen können, sodass ich hintenraus das Tempo halten und auf den letzten 800 m noch ein bisschen schneller werden konnte.“ 

Silber gab es für Lili Anna Vindics-Tóth (HUN/2:27:21), Bronze für Abbie Donnelly (GBR/2:27:33). Eva Wutti klassierte sich als 45. (2:47:29).

Vojta ebenfalls stark

Über seinen Erwartungen lief Andreas Vojta, der in 2:15:34 an die 26. Stelle kam. „Diese Zeit hätte ich im Vorfeld nicht annähernd geschätzt, eher fünf Minuten mehr. Ich habe meinen Plan relativ gut umgesetzt, ab der Hälfte hat es begonnen, dass ich teilweise die Gruppen eingesammelt habe und einige Plätze gut gemacht habe.“ Wenn er so etwas auch in einem flachen Marathon zusammenbringe, dann habe er seine 2:10 und sei zufrieden. „Von der Einteilung her war das sicher mein bester Marathon.“ Auf Platz zwei landete der Italiener Pietro Riva (2:09:18), auf drei der Israeli Gashau Ayale (2:09:21).

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Letzter Marathon bei Freiluft-EM

Es war das letzte Mal, dass Marathonbewerbe im Rahmen von Freiluft-Europameisterschaften stattfanden. Die EM-Medaillen werden künftig in eigenen Veranstaltungen vergeben, das nächste Mal bereits am 17./18. April 2027 in Belgrad und damit am Wochenende des Vienna City Marathons. 

„Ziemlich cool, wir haben unsere eigene Bühne, eigene Zuschauer, wir haben wahrscheinlich einen geilen Kurs. All eyes on us.“ In Birmingham ließ das Publikum aus: „Auf den ersten fünf Runden habe ich gedacht, die schlafen noch alle. Erst zum Schluss kam Stimmung auf“, meinte Mayer.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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