WSC-Coach Seper mit Lob für siegloses Mattersburg

Sport

Von Fabio Tartarotti

Es war bislang ein harter Wiedereinstieg in die dritthöchste Spielklasse Österreichs, für den Mattersburger SV 2020. Nur eine einzige Niederlage mussten die erfolgsverwöhnten Mattersburger vorige Saison in der Burgenlandliga einstecken. Zwei Wochen nach Start der Ostliga sind es bereits doppelt so viele. Nach zwei schwierigen Partien gegen den amtierenden Meister Gloggnitz und einen nach Neuaufstellung hochmotivierten Wiener Sport-Club findet sich der burgenländische Aufsteiger auf dem vorletzten Tabellenrang, hat sich seinen Platz in der Liga aber bereits verdient. So sieht das zumindest der neue Sport-Club-Trainer Daniel Seper. Der gebürtige Oberwarter fand nach seinem Sieg im Pappelstadion lobende Worte für den Gegner. 

 

„Es wurde das erwartet harte Spiel gegen Mattersburg. Wir haben verdient gewonnen, aber in der zweiten Hälfte war Mattersburg die bessere Mannschaft, das muss man schon sagen. So wie wir, versuchen auch sie von ihrer Spielanlage her einen gepflegten, schönen Fußball zu etablieren, anstatt nur auf Standards und zweite Bälle zu setzen. Das traut sich nicht jeder in unserer Liga und das muss man anerkennen.“
Auch wenn der MSV noch auf den ersten Sieg wartet, sieht Seper den Verein nicht im Abstiegskampf.
„Mattersburg wird eine stabile Rolle in der Liga spielen, davon bin ich überzeugt. Um die Meisterschaft mitzuspielen, dafür wird es wohl nicht reichen, für einen Abstiegskandidaten ist das Team aber zu gut aufgestellt.“ 

Neben dem sportlichen Aspekt bringt Mattersburg auch eine geballte Ladung burgenländisches Fußballerbe mit. Seit der Neugründung vor sechs Jahren spielt der Verein erstmals wieder länderübergreifend. Nach dem Abstieg des Traditionsklubs SC Neusiedl/See ist Mattersburg neben Parndorf und Oberwart nur einer von drei burgenländischen Vertretern in der Regionalliga Ost. Daniel Seper hat heute noch Kindheitserinnerungen an Familienausflüge ins Pappelstadion. „Ich habe als junger Bursche miterlebt, wie zehn- bis fünfzehntausend Fans in den Bundesligazeiten im Stadion waren. Es hat sich einiges verändert, aber man spürt immer noch diese sehr spezielle Stadionatmosphäre in Mattersburg. Das hat einen großen Mehrwert für die Liga.“ Kommendes Wochenende hat der MSV bei der ebenso sieglosen Wiener Viktoria eine gute Chance auf den ersten Sieg in der Regionalliga Ost.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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