Anpfiff mit vielen Änderungen: Das erwartet die Fans in der Bundesliga

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Nach dem Europacup und dem von allen Klubs aus der obersten Spielklasse erfolgreich absolvierten Cup-Auftakt startet auch die Bundesliga in einen heißen Sommer. Doublesieger LASK eröffnet in Linz gegen den GAK am Freitag um 19.30 Uhr die Saison 2026/’27.

Es wartet auf die Fußball-Fans ein Jahr mit vielen Veränderungen.

Der KURIER hat den Überblick zu den wichtigsten Neuerungen in Österreichs Ballsaison:

Volle Punkte

Die tiefgreifendste Änderung wird am 5. März 2027 zu sehen sein: Nach der üblichen Teilung in Meister- sowie Quali-Gruppe geht es in Runde 23 mit den vollen Punkten weiter.

Das Ende der Halbierung der Zähler sollte auch den gebotenen Kick im Abstiegskampf ansehnlicher aussehen lassen, weil nicht mehr die gesamte Quali-Gruppe ums sportliche Überleben raufen muss.

Europacup-Minus

Noch spannender wird es hingegen in der Meistergruppe im Saisonfinish, weil Österreich nach dem Absturz in der Fünfjahreswertung ab 2027 nur noch vier Europacup-Tickets zustehen.

Der Sieger der Quali-Gruppe mischt weiterhin mit, deswegen könnte im Extremfall der Tabellendritte der Meistergruppe am Ende im Play-off landen – nämlich dann, wenn ein schlechter platziertes Team im Cupfinale siegt.

Abendveranstaltung

Die Bundesliga entwickelt sich zu einer Late-Night-Unterhaltung, die gewohnten Konferenzschaltungen am Nachmittag sind (auch auf Wunsch von TV-Partner Sky) Geschichte.

In allen Runden wird künftig am Freitag gekickt, erst ab 19.30 Uhr. Ebenso neu ist eine fixe Partie am Samstagabend nach dem gewohnten Spiel um 17 Uhr (vorerst ab 19.30, ab September ab 19 Uhr).

Und im Sommer wird auch am Sonntag ein Top-Spiel erst um 19 Uhr angepfiffen, in Runde 1 lautet die Paarung dafür Rapid gegen Altach.

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Mehr Netto-Kick

Ried sprengte alle Standard-Statistiken und sorgte für die niedrigste Nettoquote vom Ball im Spiel in der Bundesliga aller Zeiten. Die Variante „Langer Einwurf Maart – Kopfballverlängerung Havenaar“ war schwer zu verteidigen, aber auch sehr zeitaufwendig.

Künftig sind nur noch fünf Sekunden Vorbereitung auf den Einwurf erlaubt, ebenso wie beim Abstoß. Nach spätestens zehn Sekunden muss ein ausgewechselter Spieler auch wirklich das Feld verlassen haben.

Den Fans wird dadurch eindeutig mehr netto von (mindestens) 90 Spielminuten brutto geboten werden.

VAR-Extrakamera

Beim neuen TV-Vertrag wurde zum Finanzleid der Klubs gespart, der VAR soll aber besseren Durchblick erhalten: Zwei Extra-Kameras, die nicht zum TV-Bild gehören, helfen. Zusätzlich dürfen drei Perspektiven aus den Stadionanlagen („Scoutingfeed“) genutzt werden.

Die bei der WM üblichen Durchsagen der VAR-Entscheidungen durch den Schiedsrichter via Stadion-Mikro werden aus technischen Gründen hingegen erst im Lauf der Saison starten.

Jänner-Kick wegen Cup

Der ÖFB-Cup wird Anfang September mit einem Wochenendtermin für die 2. Runde aufgewertet, die Winterpause wird dafür immer kürzer.

Gleich zwei Liga-Runden werden im Jänner 2027 ausgetragen werden.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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