Wohnungskauf: Warum der Erstbezugsaufschlag steigt

Wirtschaft

Bestandswohnungen in Österreich sind traditionell günstiger als neu errichtete Objekte. In den vergangenen Jahren haben ältere Eigentumswohnungen preislich nachgegeben – während Erstbezugswohnungen stetig teurer werden. 

Der Aufschlag resultiert aus den steigenden Baukosten, höheren energetischen Standards als im Bestand (hier muss eventuell erst die Gasheizung getauscht werden, der Energieausweis zeigt schlechtere Werte) und steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten.

Neubauten sind in der Anschaffung also teurer – dafür können Vermieter im Neubau auch höhere Mieten verlangen, weil diese meist nicht gesetzlich gedeckelt sind.

Dieser sogenannte Erstbezugsaufschlag steigt weiter, das geht aus einer aktuellen Erhebung des Maklernetzwerks Remax Austria hervor. Dass Neubauwohnungen und auch generalsanierte Wohnungen teurer sind als jene mit erkennbaren Spuren der Vorbewohner, verstehe sich von selbst.

Der Aufschlag für „neu“ auf Basis der Kaufpreise pro Quadratmeter hat sich allerdings im Lauf der Jahre verändert, so Remax. Von 31,9 Prozent im Jahr 2021 über 36,5 Prozent (2022) und 41,3 Prozent (2023) bis zu 46,1 Prozent (2024) und gar fast 50 Prozent (48,8 Prozent) im Vorjahr.

Kostete ein Quadratmeter Wohnraum im Bestand 2025 im Österreich-Durchschnitt 3.612 Euro, muss man für einen Quadratmeter im Neubau dagegen 5.375 Euro bezahlen.

…read more

Source:: Kurier.at – Wirtschaft

      

(Visited 2 times, 1 visits today)
  Irankrieg und Ölpreisschock: Die Preise in Österreich steigen schneller als erwartet

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.