
Auf den Tag genau ein Jahr, nachdem Rapid die riesige Chance auf ein Europacup-Semifinale vergeben hatte, lobte Trainer Johannes Hoff Thorup die Mentalität, das Mindset und die Trainingsleistungen von Ercan Kara.
Am 17. April 2025 wurde Kara nach nur neun Minuten gegen Djurgården ausgewechselt, weil Trainer Klauß mit Joker Amane auf die Rote Karte von Sangare (7.) reagierte.
In der Verlängerung schoss Tobias Gulliksen die Schweden mit einem Doppelpack zum 4:1 in das Halbfinale der Conference League, während in Hütteldorf alles zusammenbrach.
Nicht wegen Kara, der seinen frühen Austausch aus taktischen Gründen hinnahm. Auch unter Hoff Thorup hatte es der Brecher schwer, mehr als die Jokerrolle hinter Weimann war nicht drinnen. Murren gab es keines.
„Über Wochen gut trainiert“
Dem Dänen imponiert, wie der Wiener täglich alles gab: „Erci hat über Wochen gut trainiert und mit seinem Derbytor bewiesen, dass er bereit ist, uns auch mehr zu helfen.“
Zumindest in einem der beiden Spiele gegen Hartberg wird der Mittelstürmer von Beginn an seine Chance bekommen. „Hartberg liegt mir. Das kommt alleine schon vom Gefühl mit den vielen guten Erinnerungen, wie meinem ersten Profitor.“ Das war auswärts im Februar 2020 der Last-minute-Ausgleich zum 2:2.
Im Spätsommer gelang im Rapid-Hoch das späte 1:0 als Joker aus einem Corner. Standardsituationen wurden auch am Freitag ausführlich trainiert. Kara meint: „Wenn ich gebraucht werde, bin ich da. Bälle in die Box werden meine Beute. Das Training war super, das Derby hat mich extrem beflügelt.“
Neue Verträge für Nunoo
Die rekonvaleszenten Schaub und Nunoo konnten schon viele Übungen mitmachen, ihre Comebacks sind für das Saisonfinish geplant. Beim 19-jährigen Nunoo wurde die Option auf eine Verlängerung bis 2027 gezogen.
Sportchef Katzer bastelt derweil an einer langfristigeren Lösung mit einer zusätzlichen Gehaltserhöhung für den Flügelstürmer Nunoo: „Die Gespräche laufen gut.“
Source:: Kurier.at – Sport



