Frauen im Fußball: Warum die Emanzipation so lange dauerte

Sport

Es war ein hartes Stück Arbeit und ein zähes Ringen, bis die Frauen im Fußball endlich Fuß fassen konnten. So gab es etwa in Deutschland bis 1970 sogar ein striktes Fußballverbot für Frauen. 

Dieser Sport würde „Schicklichkeit und Anstand“ verletzten, betonte seinerzeit der Fußballbund. Erst seit 1982 haben die Nachbarn ein eigenes Nationalteam, Österreich zog im Jahre 1990 nach. Ein Jahr später wurde die erste Frauen-WM veranstaltet.

Frauen mit Pfiff

Zu den Pionierinnen zählt Nicole Petignat, die Schweizerin leitete 1999 als erste Schiedsrichterin ein Spiel in der höchsten Schweizer Liga. Im Jahr 2000 war Petignat in Österreich beim Bundesliga-Match Sturm – Ried im Einsatz, 2003 kam sie erstmals in der Champions League zum Einsatz. 

In Deutschland durfte Bibiana Steinhaus-Webb ab 2017 in der Bundesliga pfeifen, in der englischen Premier League gab Rebecca Welch 2023 ihre Premiere – und musste sich frauenfeindliche Fangesänge anhören.

Auf der Trainerbank erregte Corrine Diacre Aufsehen, die 51-Jährige coachte von 2014 bis 2017 den französischen Zweitligisten Clermont Foot.

Etablierter als Trainerinnen sind da schon Klubchefinnen. Mit Brigitte Annerl (Hartberg) und Diana Langes-Swarovski (WSG Tirol) gibt es in der österreichischen Bundesliga zwei Präsidentinnen.

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Source:: Kurier.at – Sport

      

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